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Unwetter in Rheinland-Pfalz: Mann wird auf Roller von Blitz erschlagen


Mann auf Roller wird von Blitz erschlagen

Von dpa
Aktualisiert am 13.09.2023Lesedauer: 2 Min.
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Hagelschauer: Unwetter haben in Rheinland-Pfalz für Chaos gesorgt. (Quelle: t-online)
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Im Westen Deutschlands hat es in der Nacht zu Mittwoch schwere Unwetter gegeben. Dabei wurde ein Mann auf seinem Roller von einem Blitz getroffen und starb.

Heftige Gewitter mit Starkregen haben in Rheinland-Pfalz zahlreiche Unwettereinsätze ausgelöst und ein Todesopfer gefordert.

Es handelt sich um einen 43-jährigen Mann, der von einem Blitz getroffen wurde und an den Folgen verstarb. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt mit seinem Roller unterwegs, wie die Polizei in der Nacht auf Mittwoch mitteilte. Er starb demnach noch vor Ort.

Im Kreis Cochem-Zell schlug ein Blitz zudem in ein Wohnhaus ein. Der brennende Dachstuhl konnte aber gelöscht werden, Verletzte gab es hier nicht.

Starkregen flutet Keller

Insgesamt wurden durch die Unwetterfront mit Starkregen laut Polizei weit über 100 Keller überflutet. Wegen umgestürzter Bäume und Geröll auf den Fahrbahnen habe es etwa 25 kurzfristige Straßensperrungen gegeben. Im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz gab es bei zwölf wetterbedingten Verkehrsunfällen insgesamt zwei Leicht- und zwei Schwerverletzte. An manchen Orten im Rhein-Hunsrück-Kreis fiel für etwa fünf Stunden der Strom aus.

Schwerpunkte der Unwettereinsätze im Rhein-Lahn-Kreis waren nach Angaben der Kreisverwaltung die Verbandsgemeinden Diez, Aar-Einrich, Nastätten, Loreley und Bad Ems-Nasau. In Diez und den umliegenden Orten seien Straßen überschwemmt worden, Keller hätten unter Wasser gestanden, Bäume seien umgestürzt. In Heisterbach stürzte ein Teil eines Gebäudes ein.

Rhein-Lahn-Kreis: 200 Einsatzkräfte arbeiteten auf Hochtouren

Geröll und Schlamm auf den Gleisen verhinderten zudem in Balduinstein die Weiterfahrt eines Zuges mit 23 Passagieren. Sie seien im Laufe des Abends mit Mannschaftstransportwagen der Schnelleinsatzgruppe des Rhein-Lahn-Kreises zum Bahnhof im hessischen Limburg gebracht worden und hätten ihre Fahrt fortsetzen können.

Bis in die frühen Morgenstunden seien im Rhein-Lahn-Kreis mehr als 200 Einsatzkräfte von freiwilligen Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technischem Hilfswerk, der Polizei und der Energieversorger im Einsatz gewesen, teilte die Kreisverwaltung mit. An mehr als 50 Einsatzstellen seien Keller leergepumpt, Schlammmassen beseitigt und Straßen wieder befahrbar gemacht worden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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