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Hamas-Angriff auf Israel: Befreite Geisel setzt ein starkes Zeichen


Befreite Hamas-Geisel setzt starkes Zeichen

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 12.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Mia Schem (rechts) bei ihrer Befreiung: Die Hamas hatte sie in den Gazastreifen verschleppt.Vergrößern des BildesMia Schem (rechts) bei ihrer Befreiung: Die Hamas hatte die junge Frau in den Gazastreifen verschleppt. (Quelle: Newscom/EyePress/imago images)
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Die Terroristen fielen erbarmungslos über die Besucher des Supernova-Festivals in Israel her. Mia Schem überlebte – und äußerte sich nun in einem Statement.

"We will dance again" – "Wir werden wieder tanzen": Diesen Schriftzug hat sich eine Überlebende des Hamas-Überfalls auf Israel tätowieren lassen. Dazu das Datum 7. Oktober 2023.

An jenem Tag waren die Hamas-Terroristen mit Gleitschirmen und auf Pick-up-Trucks gekommen. Sie überfielen Menschen in ihren Häusern, töteten, wen sie zufällig auf Straße oder am Strand trafen und richteten ein besonders blutiges Massaker unter den Besuchern eines Festivals an.

Das Supernova-Massaker: Hunderte Tote in der Wüste

Die Mörder schossen in der westlichen Negev-Wüste auf Fliehende, sie feuerten in Toiletten hinein. Sie töteten Menschen, die sie zuvor mit Kabelbindern gefesselt hatten. Sie zündeten Autos an, in denen die Insassen lebendig verbrannten, und vergewaltigten Frauen.

364 Besucher des Supernova-Festivals starben, 40 wurden nach Gaza verschleppt. Unter den Geiseln war auch die 21-jährige Mia Schem. Die Hamas präsentierte sie nach dem Terrorangriff als erste israelische Geisel in einem Propagandavideo.

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"Wofür wären sie dann gestorben?"

Ende November ließ die Terrororganisation Mia Schem dann im Austausch mit palästinensischen Gefangenen frei. Jetzt zeigte Schem ihr nach der Freilassung gestochenes Tattoo in einem Beitrag bei Instagram. Dazu schrieb sie, dass sie den 7. Oktober, den Schmerz und die Angst nie vergessen wird. Ebenso wenig wie "die Freunde, die nicht zurückkommen und die, die wir noch holen müssen. Aber wir müssen noch gewinnen. Wir werden noch tanzen."

Ähnlich hatte es schon eine andere Überlebende in der Arte-Dokumentation "Hamas-Angriff aufs Festival – Die Überlebenden des Wüsten-Raves" formuliert: "Natürlich werden wir wieder tanzen", hatte Rachelie Nachmias gesagt. "Wenn wir es nicht täten, was für einen Sinn hätte das? Wofür wären sie dann gestorben?"

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