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Massenkarambolage: Tote und viele Verletzte auf A31


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Tote und viele Verletzte bei Massen-Crash auf Autobahn

Von dapd, dpa
Aktualisiert am 19.11.2011Lesedauer: 3 Min.
Ein Bild des Grauens: Dutzende Fahrzeuge haben sich auf der der A31 zwischen Heek und Gronau-Ochtrup ineinander verkeilt
Ein Bild des Grauens: Dutzende Fahrzeuge haben sich auf der der A31 zwischen Heek und Gronau-Ochtrup ineinander verkeilt (Quelle: dpa-bilder)
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Mehr als 50 Fahrzeuge sind bei dichtem Nebel in einer Massenkarambolage auf der A31 in Nordrhein-Westfalen ineinander gerast. Drei Menschen starben. "Es sieht aus wie ein Trümmerfeld", sagte eine Polizeisprecherin. Die Autobahn ist auf unbestimmte Zeit gesperrt. Bei einem weiteren schweren Unfall in Aachen kommen fünf Menschen auf einer Bundesstraße ums Leben.

Bei der Massenkarambolage in dichtem Nebel auf der A31 wurden außerdem 35 Menschen verletzt, 14 von ihnen schwer, teilte die Sprecherin der Polizei Münster mit. Unter den Verletzten befanden sich auch sechs Kinder, das jüngste im Alter von sechs Monaten. Es wurde leicht verletzt.


Foto-Serie: Massen-Crash auf der A31

Massenkarambolage auf der A31 zwischen Heek und Gronau-Ochtrup: Den Helfern bietet sich ein Bild des Grauens.
Insgesamt 52 Fahrzeuge rasen im Nebel auf der Autobahn in Fahrtrichtung Emden ineinander. Dutzende Autos verkeilen sich.
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Zwei Menschen starben außerhalb ihres Autos

Zwei Menschen sind gestorben, nachdem sie ihr Unglücksauto bereits verlassen hatten. Der dritte Tote wurde im Wrack seines Wagens an einer Böschung gefunden. "Wir können froh sein, dass es nicht noch mehr Tote gab", sagte Werner Schümchen, Einsatzleiter der Polizei. Am Ende des Unfallorts standen zwei Lastzüge, deren Fahrer es geschafft hatten, rechtzeitig zu bremsen.

Insgesamt 52 Fahrzeuge hatten sich am Freitagabend zwischen Heek und Gronau-Ochtrup ineinander verkeilt. Erst nach Mitternacht konnten Rettungskräfte den letzten Verkehrstoten bergen. Bei den Toten handle es sich um eine Frau und zwei Männer. Genauere Angaben konnte die Polizei zunächst nicht machen.

"Es hörte einfach nicht auf zu knallen"

Die Massenkarambolage passierte nach der Schilderung eines Unfallopfers gleich am Beginn einer Nebelbank. "Ich war mit meiner Freundin und einer Nachbarin bei freier Sicht auf der linken Spur unterwegs und sah den Wagen vor mir in sicherem Abstand ganz klar", sagte der 28 Jahre alte Fahrer an der Unfallstelle. "Plötzlich habe ich gar nichts mehr gesehen, und einen Moment später hatte ich schon die Bremslichter der ersten Unfallwagen vor mir, gefühlte zehn Meter."

"Ich bin nach rechts ausgewichen, habe dabei scharf gebremst und bin bis zur rechten Leitplanke gekommen." Dort seien dann nachfolgende Autos auf seines geprallt. "Es hörte einfach nicht auf zu knallen." Er habe seine Mitfahrerinnen gedrängt, durch die Seitenscheibe zu entkommen. "Der Wagen hat uns das Leben gerettet", sagte er. Nur die Fahrgastzelle habe den Aufprall der nachfolgenden Autos überstanden, alle Airbags seien aufgegangen. Außen sei der Wagen total zerstört. "Es war schrecklich, es waren Schreie zu hören, es stank nach Benzin, wie in einem schlechten Katastrophenfilm."

Chaos auf hunderten Metern

Die Unfallstelle erstreckt sich über die gesamte Fahrbahnbreite auf einer Länge von mehreren hundert Metern. Viele der Verletzten seien in ihren Wagen eingeklemmt gewesen, hätten aber befreit werden können. Zur Unfallstelle waren Rettungskräfte aus dem gesamten Münsterland geholt worden. Der dichte Nebel behinderte die Rettungsarbeiten.

Zu dem Massen-Crash war es gegen 19.15 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung Emden gekommen. Ob Nebel alleine oder auch überhöhte Geschwindigkeit den Unfall ausgelöst habe, sei zurzeit zwar noch unklar, sagte eine Polizeisprecherin. Der Nebel habe aber zumindest "eine wichtige Rolle gespielt".

Wegen des Unglücks waren den Angaben zufolge mehr als 100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort. Die Verletzten wurden anfangs in notdürftig aufgestellten Versorgungszelten versorgt und anschließend in umliegende Kliniken gebracht. Notfallseelsorger kümmerten sich um die aufgewühlten Menschen.

Behörden richten Hotline ein

Die Räumungsarbeiten kommen nur langsam voran. Der Kreis Borken hat eine telefonische Auskunftsstelle eingerichtet, bei der sich besorgte Menschen nach dem Verbleib ihrer Angehörigen erkundigen können. Die Telefonnummer der Bürger-Hotline lautet 02861-822162.

Mehrere Tote in Aachen

Ein weiterer schwerer Verkehrsunfall mit fünf Toten ereignete sich in Aachen gegen 1.20 Uhr, als auf der Bundesstraße 258 zwei Autos frontal zusammen stießen, teilte die Polizei mit.

Drei Seelsorger waren vor Ort, um die fassungslosen Zeugen zu betreuen. Ob auch hier Nebel zum Unfall beigetragen haben könnte, ist bislang nicht geklärt. Weitere Details zum Unfallhergang gab die Polizei zunächst nicht bekannt.

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Von Tobias Eßer
GronauMassenkarambolageMünsterPolizeiUnfall
Justiz & Kriminalität




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