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Flutkatastrophe in Australien spitzt sich zu

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 2 Min.
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Die schweren Überschwemmungen im Nordosten Australiens spitzen sich zu: Drei Menschen kamen seit Samstag ums Leben. Seit dem Beginn der tropischen Regengüsse im November seien bereits zehn Opfer zu beklagen, teilte die Polizei mit. Die Wassermassen haben einen großen Teil des Outbacks in einen See verwandelt. Insgesamt ist die unter Wasser stehende Fläche ist so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen, dort leben rund 200.000 Menschen. Streitkräfte versorgen jetzt überschwemmte Teile des Landes aus der Luft.

Zahlreiche Familien flohen vor den Wassermassen in höher gelegene Notunterkünfte. Am schlimmsten hat es die Stadt Rockhampton getroffen. Zahlreiche Straßen stehen unter Wasser, nachdem der Fluss Fitzroy, der mitten durch die Stadt geht, in mehreren Bezirken über die Ufer getreten ist.

Ein Militärflugzeug mit Nahrungsmitteln und Medikamenten wurde in einen nördlich von Rockhampton gelegenen Ort geschickt, wie der amtierende Verteidigungsminister Warren Snowdon erklärte. Von dort sollten die Hilfsgüter mit Lastwagen in die 75.000 Einwohner zählende Küstenstadt gebracht werden. Falls die Straße bis Dienstag passierbar bleibe, solle ein weiterer Flug stattfinden.

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"Wir rechnen mit dem Wasserhöchststand in den nächsten 48 Stunden", sagte Polizeichef Ian Stewart. "Gott sei Dank hat Rockhampton einige Anhöhen, und wenn die Einwohner auf die Anweisungen hören, hoffen wir, keine Todesopfer beklagen zu müssen."

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"Desaster nie dagewesenen Ausmaßes"

Mindestens 400 Häuser dürften in Rockhampton überflutet werden, bislang stehen 150 Häuser unter Wasser. Bis zu 4000 weitere Grundstücke sind in Gefahr. Die Behörden haben 1000 Plätze in Notunterkünften bereit gestellt.

Wie Anna Bligh, Regierungschefin des Bundesstaates Queensland, berichtete, steigt der Wasserpegel des Fitzroy-Flusses weiter, und bei mehreren tausend Häusern schwappe das Wasser bereits an die Stufen. Sie sprach im Rundfunk von einem Desaster nie dagewesenen Ausmaßes.

Nach dem Wasser kommen die Schlangen

Auch außerhalb von Rockhampton stehen weiter riesige Landstriche unter Wasser. Dort, wo das Wasser abfließt, droht jetzt unter anderem Gefahr durch Schlangen. Es sind die schlimmsten Überschwemmungen in der Region seit 50 Jahren. "Das ist ein Problem, mit dem die Leute konfrontiert sind", sagte Greg Goebel, Chef des Roten Kreuzes, im Rundfunk. "Besonders in Häusern, die teilweise trocken geblieben sind, dort dürfte sich einiges Getier tümmeln."

Währenddessen stockte der Gesundheitsdienst seine Vorräte von Schlangen-Gegengift auf, berichtete die Zeitung "Australian". In den Überschwemmungsgebieten werden immer mehr Reptilien gesichtet, die sich etwa in trockenen Häusern einnisten. Viele der australischen Schlagen sind höchst gefährlich

Ministerpräsidentin Julia Gillard verlängerte derweil die Nothilfen für die Betroffenen und versprach den Opfern, die Felder und Häuser verloren haben, Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen. "Das ist eine große Naturkatastrophe, die Erholung wird viel Zeit brauchen", sagte die Regierungschefin. Die Schäden könnten sich am Ende auf mehrere Hundert Millionen Dollar belaufen. "Die Aufräumarbeiten dürften drei bis sechs Monate dauern", sagte der Katastrophenkoordinator Ian Stewart im Rundfunk.

Quelle: dpa, afp, dapd

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