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Tod in der Nordsee: Muscheln sterben im Frost

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 1 Min.
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Auf ein seltenes Naturphänomen treffen Strandwanderer derzeit an der Nordseeküste: Riesige Mengen von Muschelschalen werden von der Flut zu großen Wällen aufgeschichtet. Ursache sei ein Massensterben der Amerikanischen Schwert- oder Scheidenmuschel (Ensis americanus), teilten die Nationalparkverwaltung und der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit. Diese eingewanderte Art sei, anders als heimische Schwertmuscheln, temperaturempfindlich und kaum gegen lang anhaltenden Frost geschützt.

"Auf langen Strecken liegen tonnenweise Schwertmuscheln am Strand, die sich teilweise bis zu 70 Zentimeter hoch und drei Meter breit auftürmen", berichteten NLWKN-Mitarbeiter auf der ostfriesischen Insel Juist. Auch an die Nachbarinseln Borkum, Norderney und Langeoog hat das Meer große Mengen von Schwertmuscheln angespült. Zum großen Teil wurden sie lebend angetrieben. Durch den Frost geschwächt, konnten sie sich nicht wieder eingraben und wurden an den Strand verdriftet.

Nicht Besorgnis erregend

Häufig lässt sich auch im Frühjahr ein Massensterben beobachten, wahrscheinlich als Folge einer totalen Verausgabung bei der Fortpflanzung. Dieses alle paar Jahre auftretende Phänomen sei also nicht alltäglich, aber auch nicht ungewöhnlich oder Besorgnis erregend, teilten die Behörden mit.

Gut eingelebt: Einwanderer aus den USA

Die Amerikanische Scheidenmuschel wurde an der Nordsee erstmals 1979 nachgewiesen. Schiffe haben ihre Larven von der nordamerikanischen Atlantikküste in ihren mit Wasser gefüllten Ballasttanks eingeschleppt. Seit dem Erstfund hat sie sich im deutschen Wattenmeer schnell etabliert. Mittlerweile hat der Einwanderer seinen Platz im Ökosystem Wattenmeer gefunden, ohne heimische Verwandte zu verdrängen. So haben Austernfischer gelernt, die langgestreckten Schalen zu öffnen, um an das nahrhafte Fleisch zu gelangen. Eider- und Trauerenten knacken die Muscheln in ihrem kräftigen Muskelmagen.

Quelle: dpa

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