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Juli 2009: Zu warm und viel zu nass, 01.08.2009

Juli 2009  

Zu warm und viel zu nass

01.08.2009, 13:20 Uhr

Die vielen Gewitter waren schuld: Im Juli hat's zuviel geregnet (Foto: dpa) Die vielen Gewitter waren schuld: Im Juli hat's zuviel geregnet (Foto: dpa)Diese Nachricht dürfte nur die wenigsten aufhorchen lassen: Der Juli war im Monatsmittel viel zu nass. Dagegen verwundert es vielleicht, dass im verregnete Sommermonat auch die Temperaturen stärker gestiegen sind als üblich: "Es war tatsächlich etwas zu warm", sagte Andreas Neuen vom Wetterdienst Meteomedia gegenüber wetter.info. Nur auf eines war bei den ganzen Wetterkapriolen Verlass: "Die Sonne hat ihr Soll erfüllt."

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Schuld waren die Gewitter

In den letzten vier Wochen fielen die Niederschläge etwa 40 Prozent kräftiger aus als im langjährigen Mittel. "Das lag vor allem an den außergewöhnlich häufigen Gewittern", sagte Neuen. Oft haben Stark- und Platzregen die Niederschlagswerte in die Höhe gerieben. Besonders heftig hat es mit 150 Litern pro Quadratmeter im Schwarzwald und am Alpenrand geschüttet. Absoluter Spitzenreiter ist die Meteomedia-Wetterstation auf der Mindelheimer Hütte in den Allgäuer Alpen: Hier gingen 301 Liter Niederschlag pro Quadratmeter nieder - zehnmal so viel wie in Klink an der Müritz mit nur 32 Litern. "Von Norden nach Süden nimmt in der Regel die Niederschlagsmenge zu", erklärte Neuen. In Berlin liegt sie meist bei 50, in Karlsruhe schon bei 70 und in Konstanz bei 102 Litern pro Quadratmeter.

Der Juli war ein wenig zu warm

Auch die Temperaturen lagen oberhalb der üblichen Werte: "Normal sind etwa 18,5 Grad. Da lagen wir mit 1,1 Grad etwas drüber", sagte Neuen. Den Temperaturrekord hat die Kleinstadt Trostberg aufgestellt: Das Quecksilber kletterte in dem oberbayrischen Ort auf heiße 35,8 Grad. Auch in der Münchener Innenstadt war es zeitweise mit 35,2 Grad nicht bedeutend kühler.

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Die Sonne im Soll

Nur die Sonne machte das, was wir in einem Juli von ihr gewohnt sind: 99 Prozent der durchschnittlichen Sonnenscheindauer wurden erreicht, so Neuen von Meteomedia. In Frankfurt am Main zeigte sie sich 223 von üblicherweise 224 Stunden und in Konstanz 237 von 240 Stunden. Bremen bricht in diesem Sommer aus: In der Hansestadt im Norden sorgten 232 Stunden Sonnenschein für frohe Gemüter - das sind 122 Prozent mehr als im langjährigen Durchschnitt.

Quelle: wetter.info, rf

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