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Wetter-Rückblick: Das war der Oktober 2011


Wetter-Rückblick
Sonnig und golden: Das war der Oktober 2011

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 2 Min.
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Der goldene Oktober hat dieses Jahr seinem Namen alle Ehre gemacht - zumindest, was den Sonnenschein betrifft: "Es gibt in Deutschland keine Ecke, die im Oktober beim Sonnenschein nicht das Soll überschritten hat, sagte Thomas Globig vom Wetterdienst Meteomedia im Gespräch mit wetter.info.

Spitzenreiter unter den sonnigsten Orten war Aschersleben in Sachsen-Anhalt: Dort erreichte die Sonnenscheindauer 174 Prozent des für den Oktober normalen Wertes. Aber die Sonne verwöhnte auch Bad Kissingen (169 Prozent) und St. Peter-Ording (166 Prozent) überdurchschnittlich oft. "Man sieht schon: Es war von Norden bis Süden sehr sonnig", so der Meteorologe. Grund für den ungewöhnlichen Sonnensegen war die ruhige Hochdrucklage, die nur wenig Nebel entstehen ließ.

Erst noch sommerlich, dann der Temperatursturz

Die Temperaturen lagen allerdings nicht über den üblichen Oktober-Werten. Zwar erlebte Deutschland zu Beginn des Monats viele Sommertage mit Temperaturen über 25 Grad, Schwerin erreichte am 1. Oktober sogar mit 26,5 Grad den höchsten jemals im Oktober gemessenen Wert. "Ein kräftiger Temperatursturz in der zweiten Dekade brachte die mittlere Temperatur aber wieder auf den Normalwert", erläuterte Globig.

Spitzenreiter bei den Temperaturen war Bergisch-Gladbach mit 29,1 Grad am 1. Oktober. Am frostigsten wurde es am 22. Oktober an Deutschlands kältestem Fleck, dem Funtensee in den Alpen: Die Temperatur fiel bis auf minus 19 Grad. Auch in Bernau im Schwarzwald und Heidmühle im Bayerischen Wald wurde es mit minus 9,9 und minus 9,5 Grad am selben Tag empfindlich kalt.

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Trockene und nasse Ecken

Der Niederschlag fiel im diesjährigen Oktober sehr unterschiedlich aus. So war es im Westen Deutschlands ziemlich trocken, in Frankfurt am Main fielen 51 Prozent der normalen Regenmenge, in Bitburg waren es 32 Prozent. Auch im Nordosten und im Süden Sachsen-Anhalts fiel der Regen nur spärlich. Überdurchschnittlich nass war es dagegen in Teilen Niedersachsens, so fielen in Osterholz-Scharmbeck 168 Prozent des üblichen Oktober-Niederschlags. Auch in Thüringen und Bayern regnete es überdurchschnittlich viel, in Berchtesgaden fielen etwa 193 Prozent der normalen Menge.

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Im November geht's sonnig weiter

Auch einen Ausblick für den November konnte Globig schon wagen: "Das goldene Oktoberwetter wird uns noch bis weit in den November erhalten bleiben". Ausnahmen sind nur der Westen Deutschlands, der hin und wieder von Tiefausläufern gestreift wird, sowie die Donau- und Bodenseeregion, die häufig von Nebel überzogen werden. "Mindestens die ersten zehn Tage wird es aber keine winterlichen Kapriolen geben, so Globig. "Wer die Winterreifen noch nicht drauf hat, hat noch ein bisschen Zeit.

Quelle: wetter.info, mj

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