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Zehn Deutsche nach Schneesturm im Himalaya gerettet

Von dpa, afp
Aktualisiert am 20.10.2014Lesedauer: 2 Min.
Fünf Tage nach dem verheerenden Schneesturm in Nepal mit bis zu 60 Toten wurden zehn Deutsche gerettet.
Nepalesische Armeeangehörige tragen einen Bergsteiger, der den Schneesturm schwerverletzt überlebt hat, aus der Gefahrenzone. (Quelle: dpa-bilder)
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Fünf Tage nach dem verheerenden Schneesturm in Nepal mit bis zu 60 Toten wurden zehn Deutsche gerettet. Außerdem wurden laut Polizei im Laufe des Sonntages 17 Nepalesen, fünf Schweden und zwei Australier in Sicherheit gebracht. Die nepalesischen Behörden bilanzierten nunmehr, dass 483 Bergwanderer gerettet wurden, davon 292 Ausländer.

Allerdings wächst die Zahl der Todesopfer. Bislang wurden 39 Leichen geborgen. Die Behörden rechnen aber mit bis zu 60 Toten, für viele Vermisste gebe es keine Hoffnung mehr.


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Meisten Opfer am Thorong-Pass

Besonders viele Menschen starben am Thorong-Pass, der mit 5416 Metern höchsten Stelle des Rundwegs um den 8091 Meter hohen Annapurna. Dieser zieht jedes Jahr tausende Wanderer im Oktober an, wenn das Wetter normalerweise stabil ist.

Am Dienstag brach jedoch unerwartet ein Kälteeinbruch und Schneesturm über die Region herein. Ein Ausläufer des Zyklons "Hudhud", der bereits in Indien schwere Verwüstungen hinterlassen hatte, brachte die schweren Schneefälle über die Region. Mehrere Wanderergruppen wurden auf dem Weg zum Pass daraufhin von herabkommenden Lawinen überrascht.

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Neben ausländischen Wanderern kamen mehrere einheimische Träger, Bergführer sowie drei Yak-Hirten ums Leben. Es ist das schlimmste Trekking-Unglück in der Geschichte des Himalaya-Staats, für den der Bergtourismus eine wichtige Einnahmequelle ist.

Gerettete tragen körperliche und psychische Schäden davon

Die am Sonntag geretteten Trekker seien mit Hubschraubern aus den Gebieten Mustang, Manang und Dolpa in die umliegenden Krankenhäuser ausgeflogen worden, sagte ein Polizeisprecher. Über den Grad ihrer Verletzungen und ihren sonstigen Zustand teilte er nichts mit.

Augenzeugen berichten, zahlreiche Gerettete hätten Frostbeulen davongetragen oder sogar Finger und Zehen verloren. Viele seien psychisch angeschlagen. "Ich bin jetzt hier sicher, aber ich komme nicht zur Ruhe", sagte ein Schweizer Wanderer laut dpa-Bericht. Er erreichte mit seinem Bergführer rechtzeitig tiefere Gegenden - aber verlor einige seiner Kameraden auf dem Weg.

Auf nicht offiziellen Listen im Internet suchen Angehörige und Freunde laut dpa noch nach Dutzenden Vermissten. Allerdings gibt es im Himalaya oft keinen Handy-Empfang und keine Telefone, so dass es für die Reisenden schwierig ist, Kontakt zu Bekannten und Verwandten Zuhause herzustellen. Außerdem kappte der Sturm zahlreiche Leitungen. Wanderer veröffentlichten Fotos, auf denen umgekippte Masten zu sehen sind.

Armee im Rettungseinsatz

Mehrere Armeehubschrauber waren am Wochenende im Einsatz, um nach weiteren Opfern zu suchen. Die Behörden flogen zudem ein Expertenteam aus Katmandu ein, um bei der Suche zu helfen. Das Unglück veranlasste den nepalesischen Regierungschef Sushil Koirala dazu, den Aufbau eines landesweiten Warnsystems anzukündigen.

Nepals Parlament beauftragte die Regierung damit, gegen Trekkingagenturen vorzugehen, die Wanderer in das schlechte Wetter hinausschickten. Außerdem solle herausgefunden werden, was getan werden könne, um die Sicherheit der Touristen zu verbessern. Allein auf dem Annapurna-Rundweg sind jedes Jahr 10 000 bis 15 000 Wanderer unterwegs.

Im April waren bei einem der schwersten Unglücke der letzten Jahre am Mount Everest 16 Bergführer durch eine Lawine getötet worden. Daraufhin waren alle Expeditionen auf den höchsten Berg der Welt ausgesetzt worden.

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