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Autonomes Fahren: Tesla Model S baut tödlichen Unfall in USA

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Tesla kracht in Lkw  

Erster tödlicher Unfall mit selbstfahrendem Auto

01.07.2016, 13:46 Uhr | AP, t-online.de

Autonomes Fahren: Tesla Model S baut tödlichen Unfall in USA. Der Tesla-S: In solch einem Wagen verunglückte ein Fahrer, der sich auf das Autopilot-System verließ. (Quelle: dpa)

Der Tesla-S: In solch einem Wagen verunglückte ein Fahrer, der sich auf das Autopilot-System verließ. (Quelle: dpa)

Zum ersten Mal in der Geschichte selbstfahrender Autos ist ein Insasse bei einem Unfall ums Leben gekommen. Der Fahrer eines Tesla-Sportwagens hatte bei der tödlichen Kollision mit einem Lkw in Florida das Autopilot-System des Wagens verwendet. Es war der erste Todesfall nach mehr als 200 Millionen Kilometern Fahrtstrecke im Selbstfahr-Modus.

Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA bestätigte den Vorfall und kündigte eine Untersuchung an. Es soll überprüft werden, ob die Technologie versagt hat. Demnach betrifft die vorläufige Untersuchung etwa 25.000 Tesla "Model S" des Modelljahres 2015.

Der Unfall ereignete sich nach NHTSA-Angaben bereits am 7. Mai an der Kreuzung eines Highways in der Ortschaft Williston in Florida. Ein Mann aus Canton im US-Staat Ohio wurde dabei getötet.

Kameras haben angeblich versagt

Nach Behördenangaben versagten die Kameras des Wagens dabei, die weiße Flanke eines abbiegenden Sattelzugs vom hellen Himmel zu unterscheiden. Deshalb habe das Fahrzeug nicht automatisch gebremst, hieß es. Williston liegt südwestlich von Gainesville.

Der Elektroautohersteller Tesla teilte auf seiner Webseite mit, weder der Fahrer noch die Sensoren des Autopiloten hätten den Sattelzug bemerkt. Tesla betonte jedoch auch, dass Testfahrzeuge bislang schon 200 Millionen Kilometer mit dem Autopilot-System zurückgelegt hätten. Im Schnitt aller Fahrzeuge komme es in den USA alle 145 Millionen Kilometer zu einem tödlichen Unfall, weltweit sogar alle 95 Millionen Kilometer.

Der 62 Jahre alte Fahrer und Besitzer des Lastwagens sagte, der Mann hinter dem Lenkrad des Unglückswagens habe zum Unfallzeitpunkt einen Harry-Potter-Film auf dem Fernsehbildschirm geschaut und sei sehr schnell unterwegs gewesen. Tesla erklärte jedoch, dass es nicht möglich sei, Videos auf dem Touchscreen des Modells S abzuspielen.

Der Tote war ein früherer langjähriger Navy Seal und Gründer einer IT-Firma. Im April noch hatte er das Autopilotsystem gelobt, nachdem es nach seinen Angaben einen Unfall mit einem Lastwagen auf einer Schnellstraße verhindert hatte. Er stellte damals ein Video von dem Vorfall online. Der Tesla S sei "das beste Auto, das ich jemals besessen habe", schrieb er.

Unternehmensgründer spricht Warnung aus

Der Fahrzeughersteller bezeichnete ihn als "einen Freund" von Tesla und der Elektroauto-Gemeinschaft. Gleichzeitig warnte das Unternehmen des Gründers Elon Musk, dass das neue System nicht perfekt sei. Fahrer müssten immer achtsam sein, hieß es in einer Erklärung.

Musk drückte den Angehörigen des Toten auf Twitter sein Beileid aus. Die Tesla-Aktie fiel nach Bekanntwerden des tödlichen Unfalls um 3,2 Prozent.

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