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Hurrikan "Matthew" nimmt Kurs auf die USA

Von dpa
Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 3 Min.
"Matthew" l├Ądt schwere Regenf├Ąlle auf Kuba ab.
"Matthew" l├Ądt schwere Regenf├Ąlle auf Kuba ab. (Quelle: /ap-bilder)
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Nach Verw├╝stungen und Toten auf mehreren karibischen Inseln steuert Hurrikan "Matthew" auf die Bahamas und die US-K├╝ste zu. Rund 1,3 Millionen Menschen mussten auf Kuba ihre H├Ąuser verlassen.

F├╝r das ohnehin katastrophengeplagte Haiti sagte die Europ├Ąische Union bereits 255.000 Euro Soforthilfe zu. Der Sender CNN berichtete, dass es allein im Bundesstaat South Carolina n├Âtig werden k├Ânnte, bis zu eine Million Menschen in Sicherheit zu bringen.

Der Wirbelsturm soll nach der Prognose des US-Hurrikan-Zentrums noch am Mittwoch die Bahamas erreichen und am Donnerstagabend nahe an der Ostk├╝ste des US-Bundesstaats Florida vorbeiziehen. In Florida und South Carolina sowie Teilen von Georgia und North Carolina verh├Ąngten die Beh├Ârden den Notstand. US-Pr├Ąsident Barack Obama sagte eine f├╝r Mittwoch geplante Wahlkampfveranstaltung in Florida ab. Er wollte sich stattdessen im Hauptquartier der nationalen Katastrophenschutzbeh├Ârde FEMA ├╝ber die Vorbereitungen informieren.

"Matthew" traf mit 220 Kilometern pro Stunde auf Kuba

Hurrikan-Warnungen galten laut dem US-Hurrikan-Zentrum in Miami auch weiter f├╝r Haiti und Teile Kubas. Am Dienstagabend war "Matthew" mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 220 Kilometern pro Stunde auf den ├Ąu├čersten Osten von Kuba getroffen.

"Wir haben Wellen von drei bis vier Metern H├Âhe. Au├čerdem heftigen Regen und leichte ├ťberschwemmungen", sagte der Leiter des Zivilschutzes der kubanischen Stadt Baracoa, Tony Matos. B├Ąume st├╝rzten um, Stra├čen wurden ├╝berschwemmt. Die kubanischen Beh├Ârden hatten die Bev├Âlkerung in der K├╝stenregion aber bereits seit Tagen auf den Wirbelsturm vorbereitet. Die US-Streitkr├Ąfte zogen Teile ihres Personals von der Milit├Ąrbasis Guant├ínamo ab.

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Tausende Menschen verlieren Obdach

Zuvor war "Matthew" ├╝ber den Westen von Haiti und Teile der benachbarten Dominikanischen Republik hinweggefegt. Zahlreiche Stra├čen standen unter Wasser, B├Ąume und Strommasten knickten um. Die wichtigste Br├╝cke zwischen Haitis Hauptstadt Port-au-Prince und den Departments im S├╝den st├╝rzte ein. H├Ąuser und Felder wurden besch├Ądigt. Tausende suchten Schutz vor Wind und Regen.

Zelte und Wellblechh├╝tten, in denen zahllose Menschen seit dem verheerenden Erdbeben von 2010 gelebt h├Ątten, seien einfach "weggeblasen" worden, berichtete der Leiter der deutschen Hilfsorganisation Humedica, Wolfgang Gro├č, aus Port-au-Prince dem Sender SWRinfo.

Noch mehr Tote bef├╝rchtet

Nach Angaben des Radiosenders Metropole kamen drei Menschen in Haiti ums Leben. Die Regierung rechnete aber mit einer h├Âheren Opferzahl. "Wir haben schon Tote gesehen: Menschen, die drau├čen auf See waren. Es gibt Vermisste. Es gab Leute, die die Warnungen ignorierten", sagte Haitis Interimspr├Ąsident Jocelerme Privert nach Angaben von CNN.

In Haiti wurde mit schweren Sch├Ąden gerechnet. "Viele Regionen wurden stark gerodet. Der Hurrikan bringt mit bis zu 600 Millimetern pro Quadratmeter extreme Regenmengen mit, so dass neben Sturmsch├Ąden vor allem die Gefahr von ├ťberschwemmungen und Erdrutschen extrem hoch ist", sagte der Leiter der Auslandshilfe des Arbeiter-Samariter-Bunds (ABS), Carsten Stork.

Seuchen k├Ânnten sich schnell verbreiten

In dem v├Âllig verarmten Karibikstaat wurden nach Angaben der Vereinten Nationen 1300 Notunterk├╝nfte mit einer Kapazit├Ąt f├╝r 340.000 Menschen eingerichtet. Allerdings sei fraglich, ob die Evakuierungszentren dem anhaltenden heftigen Sturm standhalten k├Ânnten. Die Europ├Ąische Union gibt 255.000 Euro Soforthilfe, auch das Caritas-Hilfswerk sagte der Region unmittelbare Unterst├╝tzung in Form eines Hilfsfonds zu.

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen warnte, mehr als vier Millionen Kinder k├Ânnten von den Auswirkungen von "Matthew" betroffen sein. "Das ist der schlimmste Sturm in Haiti seit Jahrzehnten und die Sch├Ąden werden zweifellos betr├Ąchtlich sein", sagte der ├Ârtliche Unicef-Vertreter Marc Vincent. Ein weiteres gro├čes Problem k├Ânnte sich f├╝r das Land nach dem Sturm ergeben: Das viele stehende Wasser bildet eine perfekte Grundlage f├╝r die Ausbreitung von Seuchen.

Pr├Ąsidentenwahl ungewiss

Fraglich war, ob das Land angesichts der Verw├╝stungen die f├╝r kommenden Sonntag angesetzten Pr├Ąsidentenwahlen abhalten kann. Sollte die Abstimmung abgesagt werden, sind Unruhen zu bef├╝rchten. Haiti ist politisch ├Ąu├čerst instabil, das Ergebnis der letzten Wahl wurde wegen Manipulationsvorw├╝rfen annulliert.

Auch in der Dominikanischen Republik wurden nach Angaben des ├Ârtlichen Zivilschutzes vier Personen get├Âtet. Auf der Inselgruppe St. Vincent und die Grenadinen soll laut CNN ein Teenager bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen sein, der von den Ausl├Ąufern "Matthews" verursacht wurde.

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