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Wetter: Das große Bibbern im April geht weiter

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Bauern und Winzer bangen  

Das große Bibbern im April geht weiter

20.04.2017, 16:46 Uhr | dpa

Wetter: Das große Bibbern im April geht weiter. Der plötzliche Wintereinbruch im April überrascht auch die Kamele im Berliner Tierpark.  (Quelle: dpa/Paul Zinken)

Der plötzliche Wintereinbruch im April überrascht auch die Kamele im Berliner Tierpark. (Quelle: Paul Zinken/dpa)

Das wechselhafte Wetter bietet auch am Wochenende Regenschauer, Graupel und Schnee. Trotz frostiger Temperaturen soll sich nächste Woche zumindest die Sonne durchsetzen. Winzer und Bauern lassen sich einiges einfallen, um die Schäden gering zu halten.

In der Nacht zum Donnerstag hatte der Wintereinbruch mitten im April den Menschen in Deutschland eine frostige Nacht beschert. Fast überall sackten die Temperaturen teilweise deutlich unter den Gefrierpunkt. An der Zugspitze wurden Tiefstwerte von -18 Grad gemessen.

Auch im weiteren Verlauf zeigt sich der April von seiner typisch unbeständigen Seite. Sogar Gewitter könnten sich entladen, sagte DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann. Bei Höchstwerten zwischen 7 und 13 Grad am Wochenende kann man jedoch nicht von Frühlingswärme sprechen: "Auch kommende Woche ist keine grundlegende Änderung der Wetterlage in Sicht", sagt die Meteorologin.

Angst vor Ernteausfällen ist groß und macht erfinderisch

Vor allem in den Wein- und Obstanbaugebieten mussten sich die Bauern einiges einfallen lassen, um die Stöcke und Bäume vor dem Frost zu schützen. Winzer des Sächischen Staatsweinguts Schloss Wackerbarth zünden in mehreren Nächten Feuer in den Weinbergen an. "Viel Rauch, wenig Flammen, das ist das Beste", erklärte Teamleiter Roy Paul. Der Rauch, der durch die Weinberge ziehe, könne die Temperatur über dem Boden um ein bis zwei Grad steigen lassen. "Die können entscheidend sein, wenn die Knospe schon aufgegangen ist", so Paul.

Hubschrauber im Einsatz gegen Spätfrost im Weinbaugebiet in Obersulm (Baden-Württemberg) (Quelle: dpa/Christoph Schmidt)Hubschrauber im Einsatz gegen Spätfrost im Weinbaugebiet in Obersulm (Baden-Württemberg) (Quelle: Christoph Schmidt/dpa)

Mit riesigen Wachskerzen wehrte sich ein Obstbautechniker bei Norsingen in Baden-Württemberg in der Nacht zu Donnerstag gegen drohende Frostschäden an seinen Bäumen. Durch die Wärme der mehr als 200 Kerzen wolle er bei minus einem Grad die Blüten der Pfirsich- und Birnbäumen schützen, sagte er. Bis zu drei Grad Wärme würden so in seiner Obstbaumanlage erzeugt.

Frostschäden vielerorts schon jetzt sichtbar

Nachtfrost mit Werten von bis zu minus zehn Grad hat den blühenden Kulturen stellenweise in Rheinland-Pfalz schwer zugesetzt. "Dass es Schäden gegeben hat, ist sicher", sagte der Sprecher des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd, Andreas Köhr, in Mainz. Das Ausmaß lasse sich aber erst in ein bis zwei Tagen abschätzen - "erst dann erkennt man alle Triebe, die geschädigt sind". Erste Meldungen zu braunen Obstblüten und Austrieben an Reben gebe es bereits.

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