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Computerpanne: Hälfte aller Flugverbindungen in Europa verspätet

Computersystem ausgefallen  

Hälfte aller Flüge in Europa kann Verspätungen haben

03.04.2018, 19:39 Uhr | dpa

Computerpanne: Hälfte aller Flugverbindungen in Europa verspätet. Eine Lufthansa-Maschine landet in Frankfurt. Der europäische Luftverkehr hatte am Dienstag mit Verspätungen zu kämpfen. Ein zentrales Steuerungssystem war ausgefallen.  (Quelle: dpa/Frank Rumpenhorst)

Eine Lufthansa-Maschine landet in Frankfurt. Der europäische Luftverkehr hatte am Dienstag mit Verspätungen zu kämpfen. Ein zentrales Steuerungssystem war ausgefallen. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa)

Die Hälfte aller Flugverbindungen in Europa kämpft mit Verspätungen. Der Grund: Ein zentrales Steuerungssystem hatte eine Panne. Die Sicherheit soll nicht beeinträchtigt sein.

Wegen der Panne eines Steuerungssystems ist der europäische Flugverkehr am Dienstag erheblich gestört gewesen. Verspätungen bei rund 15.000 Flügen seien möglich, teilte die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) in Brüssel mit.

Das sei etwa die Hälfte aller 29.500 Flüge, die für den Tag erwartet worden seien. Das Problem sei erkannt, der Flugverkehr solle bis zum späten Abend wieder normal laufen, teilte Eurocontrol mit.

Die Auswirkungen auf den deutschen Flugverkehr waren zunächst unklar. Vor Mittwoch könne man keine Angaben machen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung. Das ausgefallene System bezeichnete sie jedoch als "sehr wichtig". "Wenn das wegfällt, arbeitet man mit Erfahrungswerten." Dann laufe jedoch alles etwas langsamer.

Größere Störungen in Brüssel

Am größten deutschen Verkehrsflughafen in Frankfurt gab es bis zum Nachmittag nach Angaben eines Sprechers keine großen Störungen. Auch Hamburg, Stuttgart und München meldeten zunächst keine Auswirkungen. Der Brüsseler Flughafen teilte am Nachmittag im Kurznachrichtendienst Twitter mit, dass derzeit nur noch zehn Abflüge pro Stunde möglich seien.

Hintergrund war nach Eurocontrol-Angaben der Ausfall des sogenannten ETFMS-Systems, das zentral für die Steuerung des Flugverkehrs in ganz Europa ist. Demnach gingen die Daten von Flügen verloren, die vor 12.26 Uhr angemeldet worden waren. Die Fluggesellschaften sollten sie deshalb erneut anmelden. Die Flugsicherheit sei nicht beeinträchtigt gewesen, hieß es.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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