Sie sind hier: Home > Panorama >

"Ernst und besorgniserregend": Ebola-Virus erreicht Millionenstadt im Kongo

"Ernst und besorgniserregend"  

Ebola erreicht Millionenstadt im Kongo

20.05.2018, 22:27 Uhr | dpa

"Ernst und besorgniserregend": Ebola-Virus erreicht Millionenstadt im Kongo . Medizinisches Personal zieht sich Schutzkleidung an, um Patienten zu behandeln, bei denen ein Verdacht auf Ebola vorliegt: Demnächst sollen Mediziner eine experimentelle Ebola-Impfung erhalten. (Quelle: AP/dpa/Mark Naftalin/UNICEF)

Medizinisches Personal zieht sich Schutzkleidung an, um Patienten zu behandeln, bei denen ein Verdacht auf Ebola vorliegt: Demnächst sollen Mediziner eine experimentelle Ebola-Impfung erhalten. (Quelle: Mark Naftalin/UNICEF/AP/dpa)

Im Kongo ist eine weitere Person an dem gefährlichen Ebola-Virus erkrankt. Mediziner zeigen sich sehr besorgt, denn erstmals betrifft der Ausbruch eine Großstadt.

Im Kongo ist ein dritter Fall des gefährlichen Ebola-Virus bestätigt worden. Dabei handelt es sich erstmals um einen Patienten in einer Großstadt, wie der Gesundheitsminister Oly Ilunga Kalenga mitteilte. Der Fall sei in Mbandaka mit fast 1,2 Millionen Einwohnern festgestellt worden, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit. "Eine neue Phase des Ebola-Ausbruchs ist nun eingetreten", sagte Kalenga. Die zwei zuvor bestätigten Fälle waren in Bikoro etwa 150 Kilometer von Mbandaka entfernt im Nordwesten des Landes festgestellt worden. Bislang gibt es zudem der WHO zufolge 20 wahrscheinliche und 21 mutmaßliche Fälle.

Die Regierung tue alles, um den Ausbruch einzudämmen, sagte Kalenga. Inzwischen seien 5.400 Dosen eines experimentellen Impfstoffs im Land eingetroffen. Damit sollen vor allem Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen und Menschen, die mit den Ebola-Patienten in Kontakt gekommen waren, geimpft werden.

Bislang waren im Kongo nur ländliche Regionen von dem Virus betroffen

Die Situation sei mit dem Fall in einer Stadt äußerst ernst und besorgniserregend geworden, sagte Henry Gray, Notfallkoordinator von Ärzte ohne Grenzen. "Der aktuelle Ebola-Ausbruch ist der neunte im Kongo in den vergangenen vierzig Jahren. Bisher waren aber alle in sehr isolierten Regionen, wie vergangenes Jahr in Likati, wodurch sich die Krankheit nie weit verbreitet hat."

Das Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. 25 bis 90 Prozent der Infizierten sterben. Bei einer verheerenden Ebola-Epidemie 2014 und 2015 starben in Liberia, Guinea und Sierra Leone rund 11.000 Menschen.

Verwendete Quellen:
  • dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018