Sie sind hier: Home > Panorama >

Senioren um Vermögen geprellt: Falsche Polizisten wegen Betrugsmasche verurteilt

Senioren um Vermögen geprellt  

Falsche Polizisten wegen Betrugsmasche verurteilt

04.12.2018, 19:53 Uhr | dpa

Senioren um Vermögen geprellt: Falsche Polizisten wegen Betrugsmasche verurteilt. Die Masche funktioniert immer wieder: Betrüger geben sich als Polizisten aus und bringen Senioren um ihr Vermögen.

Die Masche funktioniert immer wieder: Betrüger geben sich als Polizisten aus und bringen Senioren um ihr Vermögen. Das Landgericht Düseldorf verurteilte nun zwei Täter. Foto: Marcel Kusch. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Mit Tausenden Anrufen im Namen der Polizei versetzt eine Bande bundesweit Senioren in Angst. Zwei Mitglieder der Bande sind nun in Düsseldorf vom Landgericht verurteilt worden. Sie hatten eine 80-Jährige um ihre gesamten Ersparnisse von 178.000 Euro gebracht.

Ein 48-Jähriger wurde zu drei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Sein 29-jähriger Komplize erhielt eineinhalb Jahre Haft auf Bewährung. Beide hatten zuvor umfassende Geständnisse abgelegt.

Allein in Nordrhein-Westfalen wurden 2017 rund 10.000 Betrugsfälle mit dieser Masche registriert. Aus Callcentern in der Türkei werden dabei Senioren angerufen, auf deren Telefon-Display die Notrufnummer 110 samt Ortsvorwahl erscheint. Die Angerufenen werden vor einem angeblich drohenden Einbruch gewarnt. Sie sollten ihre Wertsachen einem Beamten geben, der gleich vorbeikomme.

Im Fall der 80-Jährigen waren die Betrüger bereits von der richtigen Polizei observiert worden. Der 29-Jährige hatte das Geld bei der Seniorin abgeholt. Als er es in Köln dem 48-Jährigen übergeben wollte, schlug die echte Polizei zu und stellte die Summe sicher. Nach dem Urteil bekommt die Seniorin nun ihr Vermögen zurück. Seit 1960 habe sie dafür gespart, sagte die Zeugin aus.

In Baden-Württemberg ergaunerten falsche Polizisten zudem mehr als 200.000 Euro von einer Seniorin in Bad Saulgau, wie die Polizei mitteilte. Die Betrüger machten ihrem Opfer weiß, gegen eine Einbrecherbande zu ermitteln, bei der sich ein Zettel mit dem Namen der 76-Jährigen gefunden habe. Über mehrere Monate hatten sie Kontakt zu der Frau und brachten sie dazu, ein Konto einzurichten und ihr Vermögen darauf zu überweisen. Erst als sich die Frau an die richtige Polizei wandte und nachfragte, wann sie ihr Geld zurückbekomme, flog der Schwindel Ende November auf.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
FINAL SALE: Sparen Sie jetzt 30% extra auf Sale-Artikel
bei TOM TAILOR
Anzeige
Magenta Sport + Sky Sport Kompakt: 3 Monate inkl.*
Aktion für Telekom Kunden
Klingelbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2019