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40.000 Indonesier sind nach Tsunami vorerst ohne Zuhause

Von dpa
Aktualisiert am 28.12.2018Lesedauer: 2 Min.
Nach wie vor werden Einwohner aus dem Katastrophengebiet in Sicherheit gebracht.
Nach wie vor werden Einwohner aus dem Katastrophengebiet in Sicherheit gebracht. (Quelle: Achmad Ibrahim/AP./dpa)
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Jakarta (dpa) - Mehr als 40.000 Menschen im Westen Indonesiens sind vom Tsunami am vergangenen Samstag aus ihrem Zuhause vertrieben worden.

Von dieser Zahl sei auszugehen, nachdem Retter allm├Ąhlich in zuvor kaum erreichbare Gegenden der betroffenen K├╝stenregionen auf Sumatra und Java vorgedrungen seien, hie├č es von den Beh├Ârden. Nach wie vor w├╝rden Einwohner aus dem Katastrophengebiet in Sicherheit gebracht, etwa von der Insel Sebesi in der Sundastra├če, welche nur 19 Kilometer vom Anak Krakatau entfernt liegt.

Verursacht durch einen Ausbruch des Vulkans war am Abend des 22. Dezember ein Teil der Kraterwand ins Meer abgerutscht. Der davon ausgel├Âste Tsunami hatte die K├╝sten von Sumatra und Java ohne Warnung getroffen. Die Beh├Ârden korrigierten die Zahl der Todesopfer leicht auf 426 herunter. Bei der Identifizierung seien einige Tote doppelt gez├Ąhlt worden, erkl├Ąrte der Sprecher der Katastrophenschutzbeh├Ârde, Sutopo Purwo Nugroho. Mehr als 7200 Menschen seien verletzt worden, 23 Personen w├╝rden noch vermisst.

Am heftigsten traf die Flutwelle auf die Provinz Banten auf Java mit seinen bei Indonesiern beliebten Strandorten, sowie auf die Provinz Lampung auf der westlichen Insel Sumatra.

Mit seiner anhaltenden Aktivit├Ąt hielt der Anak Krakatau die Menschen weiter in Alarmbereitschaft. Am Freitag stie├č er hei├če Asches├Ąulen in den Himmel, die der Wind aber vor allem Richtung S├╝dwesten auf den Indischen Ozean wehte. Die Beh├Ârden hatten am Donnerstag die zweith├Âchste Warnstufe verh├Ąngt und die Verbotszone um den Krater auf einen F├╝nf-Kilometer-Radius ausgeweitet. Die Gemeinden an den K├╝sten riefen ihre Bewohner auf, bis zu einen Kilometer Abstand zum Meer zu halten, da mit den anhaltenden Eruptionen des Anak Krakatau auch die Gefahr weiterer Tsunamis bestehe.

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Die Rettungskr├Ąfte setzten die Evakuierung der Insel Sebesi nahe des Vulkans fort. Vor dem Tsunami lebten offiziell 2814 Menschen auf dem Eiland, rund 1600 seien bereits aufs Festland nach Lampung Selatan auf Sumatra gebracht worden, sagte Nugroho. Die restlichen Bewohner sollten folgen.

Der s├╝dostasiatische Inselstaat Indonesien befindet sich auf dem "Pazifischem Feuerring", der geologisch aktivsten Zone der Erde. Erst am Freitag hatte ein Beben der St├Ąrke 6,1 die Provinz Westpapua im Osten des Landes ersch├╝ttert. Berichte ├╝ber Verletzte und Sch├Ąden dort gab es nicht.

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