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Wetter – Südtirol: Brennerautobahn nach Lawinenabgang wieder frei

Autofahrer saßen fest  

Brennerautobahn nach Lawinenabgang wieder frei

03.02.2019, 10:28 Uhr | dru, t-online.de, dpa

 (Quelle: Reuters)
Rettungseinsätze bei Extremwetterlage

In Italien mussten Rettungskräfte am Samstag an mehreren Orten ausrücken. Auf dem Brennerpass sorgte heftiger Schnee für Stillstand, das Umland von Bologna wurde stark überflutet.

Lawinenabgang auf Brennerautobahn, Rettungseinsätze bei Extremwetterlage: Die Videoaufnahmen zeigen die heftigen Zerstörungen in Italien. (Quelle: Reuters)


In Teilen Österreichs und Norditaliens sorgen Schneefälle für Chaos. Betroffen war auch die wichtige Brenner-Verbindung. Nach einer Lawine ging dort über nachts nichts mehr.

Nach dem Schneechaos in Norditalien ist die Brennerautobahn (A22) schrittweise wieder für den Verkehr geöffnet worden. Neben der Freigabe der Südspur wurde auch die Nordspur der A22 Stück für Stück wieder befahrbar gemacht.

"Kritische Situationen bestehen weiterhin"

"Die Verkehrssituation auf den Staatsstraßen und auf der Brennerautobahn hat sich leicht entspannt, kritische Situationen bestehen aber weiterhin", teilte der Südtiroler Zivilschutz am Samstag mit.

Zuvor hatte ein Lawinenabgang an der Grenze zu Österreich die Lage verschärft. Verletzt wurde dabei niemand. Weitere Schneefälle am Sonntag sind angekündigt - und auch der Eisenbahnverkehr auf der Brennerlinie bleibt laut Zivilschutz vorerst stark eingeschränkt. Weil die Situation auf vielen Straßen "kritisch" war, konnten teilweise auch Schienenersatzbusse nicht fahren.

Menschen mussten in Autos übernachten

Besonders hart traf es Hunderte Menschen auf der Brennerautobahn, die Medienberichten zufolge die Nacht auf Samstag in ihren Fahrzeugen verbringen mussten, da ein Weiterkommen unmöglich war. Lastwagen ohne Schneeketten blieben liegen. Im Tagesverlauf konnten blockierte Autos und Lkw von den Bergungskräften wieder fahrtüchtig gemacht werden. Hunderte Helfer waren im Einsatz, um das Schneechaos zu bewältigen. Der Zivilschutz riet Touristen im Pustertal und in anliegenden Tälern, geplante Abreisen zu verzögern.

 

 
In Teilen von Mittel- und Süditalien bereitete statt Schnee starker Regen Probleme. An Flüssen in Emilia-Romagna wurde vor Hochwasser gewarnt. In Venedig lag der Wasserstand bei mehr als 110 Zentimetern. Auch in Rom regnete es am Samstag ohne Unterlass.

Verwendete Quellen:

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