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Neues aus der Szene: "Peinliche" Plastiktüten für den Umweltschutz

Neues aus der Szene  

"Peinliche" Plastiktüten für den Umweltschutz

14.06.2019, 11:46 Uhr | dpa

Neues aus der Szene: "Peinliche" Plastiktüten für den Umweltschutz. Diese Aufschrift einer Plastiktüte des Supermarktes "East West Market" deutet auf eine fiktive Pornovideothek hin.

Diese Aufschrift einer Plastiktüte des Supermarktes "East West Market" deutet auf eine fiktive Pornovideothek hin. Foto: East West Market. (Quelle: dpa)

Vancouver (dpa) - Mit vermeintlich peinlichen Aufschriften auf Plastiktüten will ein Lebensmittelgeschäft in Kanada seine Kunden zu mehr Umweltbewusstsein aufrufen.

Die Aufschriften auf den Tüten des Geschäfts in der Westküstenmetropole Vancouver handeln von Warzen-Salbe, Pornovideotheken oder Darmproblemen, in kleinerer Schrift steht darunter: "Verhindere die Peinlichkeit. Bring eine wiederverwendbare Tasche mit." Die Tüten kosten fünf Cents pro Stück.

"Wir wollen mit unseren peinlichen Tüten Diskussionen anregen und so die Nutzung von Plastik allgemein minimieren", sagten die Betreiber des "East West Market" am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist ein kleiner Schritt, aber wir hoffen, dass er irgendwann einen großen Einfluss haben kann. Und wir machen es mit Spaß an der Sache."

Die Aktion sorgte für Wirbel und weltweite Schlagzeilen - aber auch für Kritik. Es handele sich dabei doch nur um einen Marketing-Gag, kommentierten viele Menschen im Internet. Besser wäre gewesen, der Laden würde einfach gar keine Plastiktüten mehr anbieten. Und tatsächlich seien die vermeintlich peinlichen Tüten schnell zu Sammlerobjekten geworden, wie Ladenbesitzer David Lee Kwen zugeben musste. "Einige der Käufer wollen die Tüten sammeln, weil sie die Idee super finden."

Kanadas Premierminister Justin Trudeau hatte Anfang der Woche angekündigt, dass sein Land möglicherweise bereits 2021 die Benutzung von Einwegplastik verbieten werde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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