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England: Royal Air Force kämpft gegen drohenden Dammbruch in Whaley Bridge

Kritische Situation in England  

Royal Air Force kämpft gegen drohenden Dammbruch

02.08.2019, 16:13 Uhr | dpa

 (Quelle: t-online.de)
Drohender Dammbruch: Hubschrauber-Einsatz der Royal Air Force

Dieser Hubschrauber der Royal Air Force bringt schwere Säcke im Kampf gegen den drohenden Dammbruch im Norden Englands. (Quelle: t-online.de)

Drohender Dammbruch: Hier kommen Hubschrauber der Royal Air Force zum Einsatz. (Quelle: t-online.de)


Im nordenglischen Whaley Bridge ist die Lage weiterhin angespannt: Der nahe gelegene Staudamm droht zu brechen. Es wäre eine Katastrophe. Nun sind Helikopter im Einsatz.

Im Kampf gegen einen drohenden Dammbruch im Norden Englands ist nun auch ein Hubschrauber der Royal Air Force zum Einsatz gekommen. Der Transport-Helikopter vom Typ "Chinook" wirft Medienberichten zufolge schwere Säcke mit einer Mischung aus Sand, Kies und Schotter ab, um umliegende Wasserläufe umzuleiten.

Auf diese Weise soll Druck von der Staumauer des Toddbrook Reservoirs in der Nähe des bedrohten Ortes Whaley Bridge genommen werden. Die Feuerwehr veröffentlichte auf Twitter Videos des Einsatzes. Mehrere Tausend Menschen aus Whaley Bridge waren zuvor in Sicherheit gebracht worden.
 

  
Bei tagelangen schweren Regenfällen war das Toddbrook Reservoir nahe dem Städtchen südöstlich von Manchester schwer beschädigt worden. Der Pegel des Flusses River Goyt könne schnell steigen, sollte Wasser aus dem Staudamm austreten, hieß es.

Drohender Dammbruch in England: Hier liegt der Staudamm von Whaley Bridge. (Quelle: t-online.de)

Wenn der Damm bricht, droht eine Katastrophe

Experten befürchteten, dass ein beschädigter Überlauf endgültig einbrechen und "massive Überflutungen" auslösen könne. Feuerwehrtrupps bemühen sich weiter, mit Hochleistungspumpen den Pegel des Stausees zu senken. Dieser enthalte rund 1,3 Millionen Tonnen Wasser, hieß es.
 

 
Wegen der Gefahrenlage wurden in der Umgebung mehrere Straßen sowie Bahnstrecken gesperrt. Die Behörden warnten, es bestehe Lebensgefahr. Die Menschen sollten der Gegend fernbleiben. Die meisten der rund 6.500 Einwohner von Whaley Bridge seien in Notunterkünften oder bei Verwandten und Freunden untergekommen, hieß es.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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