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Prozess am Landgericht Detmold: Missbrauchsfall Lügde - Opfer schildern ihre Angst

Prozess wird fortgesetzt  

Missbrauchsfall Lügde - Opfer schildern ihre Angst

15.08.2019, 16:57 Uhr | dpa

Prozess am Landgericht Detmold: Missbrauchsfall Lügde - Opfer schildern ihre Angst. Jahrelang sollen Kinder auf dem Campingplatz in Lügde sexuell missbraucht worden sein.

Jahrelang sollen Kinder auf dem Campingplatz in Lügde sexuell missbraucht worden sein. Foto: Guido Kirchner. (Quelle: dpa)

Detmold (dpa) - Im Prozess um vielfachen sexuellen Missbrauch auf einem Campingplatz in Lügde haben mehrere Opfer über ihre große Angst vor den Angeklagten berichtet.

In mehreren vor dem Landgericht in Detmold vorgelesenen Erklärungen äußern zwei Kinder die Sorge, dass die Männer aus dem Gefängnis ausbrechen könnten. In den Erklärungen, darunter Schilderungen von Psychologen und Opferbetreuern, ist von Alpträumen, schulischen Problemen und völlig verunsicherten Persönlichkeiten die Rede.

Ein Beamter der Bielefelder Polizei äußerte sich als Zeuge zu den Anfängen der Ermittlungen im Februar. Damals übernahm das Polizeipräsidium Bielefeld nach Pannen bei der Polizei in Lippe. Die Aktenführung der Kollegen sei unzureichend gewesen, alles hätte komplett neu aufgebaut werden müssen. "Die Vernehmung einiger Opfer musste wiederholt werden. Die Befragung zuvor entsprach nicht unseren Standards", sagte der 58 Jahre alte Beamte.

Die beiden deutschen Angeklagten sollen über Jahre hinweg auf einem Campingplatz in Lügde bei Detmold an der Landesgrenze zu Niedersachsen Kinder schwer sexuell missbraucht und dabei gefilmt haben. Verantworten müssen sich ein 56-Jähriger aus Lügde und ein 34 Jahre alter Komplize aus Steinheim. Der Prozess soll am Freitag fortgesetzt werden. Ein Urteil will das Landgericht frühestens im September verkünden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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