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Soest in NRW: Achtjähriger rast nachts über die A44 – mit Tempo 140

Mit Tempo 140  

Achtjähriger rast nachts über die Autobahn

21.08.2019, 20:08 Uhr | dpa

Soest in NRW: Achtjähriger rast nachts über die A44 – mit Tempo 140. Polizei im Einsatz (Symbolbild): Der Junge hat beim Eintreffen der Beamten sein Handeln realisiert und ist in Tränen ausgebrochen. (Quelle: imago images/Alexander Pohl)

Polizei im Einsatz (Symbolbild): Der Junge hat beim Eintreffen der Beamten sein Handeln realisiert und ist in Tränen ausgebrochen. (Quelle: Alexander Pohl/imago images)

 In der Nacht meldet sich eine Mutter aus Soest bei der Polizei, weil ihr Sohn mit dem Automatik-Wagen davon gefahren ist. Der Achtjährige legt mehrere Kilometer zurück – bis ihm die Fahrt selbst unangenehm wird. 

Ein Achtjähriger hat in Soest auf der Autobahn 44 eine nächtliche Spritztour unternommen – die ihm selbst unheimlich wurde. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatte die Mutter des Jungen gegen halb eins in der Nacht gemeldet, ihr Sohn sei mit ihrem Automatik-Wagen davon gefahren. Wie sich schnell herausstellte, war ihr offenbar autokundiger Sohn mindestens acht Kilometer von zu Hause bis zu einem Rastplatz der A44 gefahren.

Die Mutter fand den Jungen nach einer rund halbstündigen Suche auf dem Parkplatz: Er hatte das Auto mit eingeschaltetem Warnblinklicht in einer Ecke abgestellt und den Standplatz zusätzlich mit einem Warndreieck abgesichert. "Ich wollte nur ein bisschen Auto fahren", gab der Junge zu Protokoll als die Polizei eintraf. Er habe sich bei Tempo 140 auf der Autobahn nicht mehr wohlgefühlt und sei auf den Parkplatz gefahren.
 

 
Einen Grund, an der Geschichte zu zweifeln, gebe es nicht, sagte ein Polizeisprecher. Der Junge habe beim Eintreffen der Beamten auf dem Rastplatz sein Handeln realisiert und sei in Tränen ausgebrochen. Den Angaben zufolge hatte er schon einmal auf einem Privatgelände einen Pkw gesteuert und fahre regelmäßig Kart und Autoscooter. Weder dem Auto noch dem Jungen sei etwas passiert, teilte die Polizei mit.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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