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Vechta: Auto kollidiert mit Zug und wird in Graben geschleudert – ein Toter

Ein Toter bei Unfall in Vechta  

Auto kollidiert mit Zug und wird in Graben geschleudert

11.09.2019, 14:00 Uhr | dpa

Vechta: Auto kollidiert mit Zug und wird in Graben geschleudert – ein Toter. PKW von Zug erfasst

Rettungskräfte stehen an einer Unfallstelle nahe einem unbeschrankten Bahnübergang. Foto: Nord-West-Media TV (Quelle: dpa)

Schlimmer Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang in Vechta: Weil er einen herannahenden Zug übersah, ist ein Autofahrer gestorben. Es war nicht der erste schreckliche Vorfall an dieser Stelle.

An einem unbeschrankten Bahnübergang in Vechta ist ein 46-jähriger Mann beim Zusammenstoß einer Regionalbahn mit einem Auto ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, übersah der Mann aus Vechta den aus Richtung Lohne herannahenden Zug der Nordwestbahn. Bei der Kollision wurde der Pkw in einen Straßengraben geschleudert. Das Fahrzeug geriet in Brand, der Fahrer starb noch am Unfallort. Die rund 30 Bahninsassen und der 49 Jahre alte Lokführer blieben laut Polizei unverletzt. Der Sachschaden wurde auf rund 180.000 Euro geschätzt.

Der mit einem Andreas-Kreuz ausgestattete Bahnübergang ist ein Risikopunkt. In den vergangenen Jahren kam es dort mehrfach zu Unfällen. 2015 wurden dabei zwei Menschen schwer verletzt. Auch im Juli 2016 kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Zug, wobei der Fahrer leicht verletzt wurde.

Strecke blieb zunächst gesperrt

Wie die Nordwestbahn mitteilte, wurde bei dem Unfall ein Kabel zur Signalsteuerung an der Strecke beschädigt. Dies müsse nun erst von der Deutschen Bahn repariert werden. Die Strecke bleibe deshalb voraussichtlich bis Betriebsschluss gesperrt.
 

 
Betroffen ist die Nordwestbahn RB58 von Osnabrück nach Bremen. Fahrgäste können mit der Bahn von Osnabrück nach Lohne fahren, von dort werden sie dann mit Bussen im Schienenersatzverkehr nach Delmenhorst gebracht, um dann mit der RS3 oder RS4 nach Bremen fahren zu können.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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