Sie sind hier: Home > Panorama >

Antarktis: Chilenisches Militärflugzeug mit 38 Menschen verschollen

38 Menschen an Bord  

Chilenisches Flugzeug auf Weg in die Antarktis verschollen

10.12.2019, 08:12 Uhr | dpa

Antarktis: Chilenisches Militärflugzeug mit 38 Menschen verschollen . Eine C-130 in Santiago: Ein chilenisches Militärflugzeug ist auf dem Weg in die Antarktis verschwunden.  (Quelle: imago images)

Eine C-130 in Santiago: Ein chilenisches Militärflugzeug ist auf dem Weg in die Antarktis verschwunden. (Quelle: imago images)

Ein chilenisches C-130-Militärflugzeug ist auf einem Routineflug von Feuerland zu einem Antarktis-Stützpunkt verschwunden. An Bord waren Besatzungsmitglieder und zahlreiche Passagiere.

Ein chilenisches Militärflugzeug mit 38 Menschen an Bord ist auf dem Flug in die Antarktis verschollen. Die C-130 Hercules mit 17 Besatzungsmitgliedern und 21 Passagieren startete am Montagnachmittag (Ortszeit) in der im Süden gelegenen Stadt Punta Arenas in der Region Patagonien. Knapp zwei Stunden später brach der Kontakt zu der Maschine ab, wie die Luftwaffe am Montagabend mitteilte. Ziel des Flugzeugs war der Antarktisstützpunkt Presidente Frei.

Um 0.40 Ortszeit (4.40 MEZ) müsse der Maschine der Treibstoff ausgegangen sein, wie ein Militärsprecher dem Sender Radio Cooperativa erklärte. Die Luftwaffe erklärte das Flugzeug als verunglückt. Im Fokus der Suche stehe die Bergung von möglichen Überlebenden. Die Landung war für 19.17 (23.17 MEZ) am Montag vorgesehen.

Flugzeuge und Schiffe für Suche nach Überlebenden mobilisiert

Drei Flugzeuge der chilenischen Luftwaffe starteten zur Suche der viermotorigen C-130, vier weitere Maschinen wurden in der Nacht zum Dienstag zum Einsatz vorbereitet. Vier Schiffe steuerten den mutmaßlichen Unfallpunkt auf der Drake-Passage an, die die verschollene Maschine zum Zeitpunkt der Funkunterbrechung überflog. Die Wetterbedingungen seien gut gewesen.

Die C-130 transportierte Personal, das Wartungsarbeiten der schwimmenden Pipeline des chilenischen Antarktisstützpunktes verrichten sollte. An Bord befanden sich auch drei Heeresoffiziere, unter ihnen ein General, berichtete der Sender Radio Bío Bío.
 

 
Der chilenische Stützpunkt Presidente Frei auf der King-George-Insel des antarktischen Süd-Shetland-Archipels wurde 2014 eingeweiht und kann bis zu 150 Menschen beherbergen. Die Basis empfängt im südlichen Sommer auch Touristen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal