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Göttingen: Schwerer Unfall auf der B3 – vier Menschen tot

Staatsanwalt übernimmt Ermittlungen  

Vier Menschen sterben bei Unfall nahe Göttingen

23.12.2019, 10:28 Uhr | dpa

Göttingen: Schwerer Unfall auf der B3 – vier Menschen tot. Schwerer Unfall auf der B3 bei Dransfeld: Vier Menschen starben, sieben wurden verletzt.  (Quelle: dpa/Stefan Rampfel)

Schwerer Unfall auf der B3 bei Dransfeld: Vier Menschen starben, sieben wurden verletzt. (Quelle: Stefan Rampfel/dpa)

Schwerer Unfall bei Göttingen: Vier Menschen sind nach einer Kollision gestorben, zwei Menschen wurden schwer, fünf leicht verletzt. Unfallursache war vermutlich ein riskantes Überholmanöver.

Bei der Kollision mehrerer Autos sind in Niedersachsen vier Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden am Samstagabend nahe Göttingen schwerst, fünf Menschen leicht verletzt, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Am Sonntagmorgen war die Bundesstraße 3 an der Unfallstelle weiter gesperrt, wie die Polizei mitteilte.

Ersten Erkenntnissen zufolge führte der Überholversuch einer 23-jährigen Autofahrerin kurz hinter dem Ortsausgang von Dransfeld zu dem Unfall. Die Frau wollte laut Polizei einen vor ihr fahrenden Wagen überholen, als ihr Auto gegen ein entgegenkommendes Auto prallte. Die 23-Jährige sowie drei Insassen des entgegenkommenden Wagens im Alter von 65, 62 und 86 Jahren wurden dabei tödlich verletzt. Zwei weitere Mitfahrer der beiden Unfallwagen wurden schwerst verletzt in Krankenhäuser gebracht.

Nach dem Aufprall kam es zu weiteren Unfällen, an denen drei Autos beteiligt waren. Deren fünf Insassen im Alter zwischen 17 und 65 Jahren wurden leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat die Ermittlungen übernommen. Wie lange die Sperrung der Unfallstelle bestehen bleibt, war zunächst noch unklar.

Bis in die Nacht waren laut Polizei unter anderem mehrere Rettungswagen, Notfallseelsorger und mehrere Ortsfeuerwehren vor Ort. "Die intensiven Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden am Sonntag fortgesetzt", hieß es von der Polizei.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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