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Täglich 200 bis 300 neue Fälle - Bundeskriminalamt: Knapp 11.800 Menschen werden vermisst

Täglich 200 bis 300 neue Fälle  

Bundeskriminalamt: Knapp 11.800 Menschen werden vermisst

24.12.2019, 11:49 Uhr | dpa

Täglich 200 bis 300 neue Fälle - Bundeskriminalamt: Knapp 11.800 Menschen werden vermisst. Suchaktion von Jugendlichen in Berlin: Der Fall der verschwundenen Rebecca ist einer von mehr als 11.

Suchaktion von Jugendlichen in Berlin: Der Fall der verschwundenen Rebecca ist einer von mehr als 11.000. Foto: Christoph Soeder/dpa. (Quelle: dpa)

Wiesbaden (dpa) - In einigen Familien sind Feiertage eine besonders schmerzliche Zeit - wenn jemand aus ihrer Mitte plötzlich verschwunden ist. 11.776 Männer, Frauen und Kinder galten Anfang Dezember als vermisst, darunter 9772 in Deutschland, wie das Bundeskriminalamt auf dpa-Anfrage mitteilte.

Bei den übrigen rund 2000 Menschen handelt es sich um Fälle, bei denen das BKA bei Vermisstenfahndungen aus dem Ausland miteingebunden wurde. In der Summe werden Vermisste, unbekannte Tote und hilflose Menschen, deren Identität unbekannt ist, zusammengefasst.

Darin enthalten sind Vermisstenfälle, die innerhalb von einigen Tagen geklärt werden, erläuterte das BKA. Pro Tag gebe es zwischen 200 und 300 neue Fälle, etwa die gleiche Zahl werde pro Tag gelöscht. Nach den Erfahrungen der Ermittler erledigt sich etwa die Hälfte aller Vermisstensachen innerhalb der ersten Woche. Der Anteil von Menschen, die länger als ein Jahr vermisst werden, liegt bei drei Prozent. Eine Personenfahndung kann laut BKA bis zu 30 Jahren bestehen bleiben.

Unter den Vermissten sind mehr als 2000 Kinder im Alter bis 13 Jahre und rund 3600 Jugendliche bis 17 Jahre. In dieser Summe werden auch Mädchen und Jungen gezählt, die einem Elternteil zu Unrecht entzogen werden (885). Grundsätzlich liege die Aufklärungsquote der Vermisstenfälle bei Kindern bei über 90 Prozent.

Die Zahl der vermissten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge summierte sich Anfang Dezember auf 2099 - ein Jahr zuvor waren es noch knapp 3380 gewesen. Die BKA-Experten geben zu Bedenken, dass diese Zahl etwa wegen unterschiedlicher Namensschreibweisen und Mehrfachnennung nur als Annäherung dienen kann.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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