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Brand im Affenhaus: Wie es zur Tragödie gekommen ist

Von t-online, job

Aktualisiert am 03.01.2020Lesedauer: 2 Min.
"Wir werden euch vermissen!" steht auf einem Plüschaffen: Die Behörden glauben, den Affenhaus-Brand in Krefeld aufgeklärt zu haben.
"Wir werden euch vermissen!" steht auf einem Plüschaffen: Die Behörden glauben, den Affenhaus-Brand in Krefeld aufgeklärt zu haben. (Quelle: Marcel Kusch/dpa-bilder)
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Die Polizei ist sich sicher: Eine Himmelslaterne hat den Brand im Affenhaus im Krefelder Zoo ausgelöst. Drei Frauen aus Krefeld haben sie wohl gestartet – und müssen mit hohen Strafen rechnen. Ein Überblick.

Wie ist das Feuer ausgebrochen?

Eine einzelne, in Deutschland illegale Himmelslaterne hat den Brand ausgelöst – da ist sich die Polizei inzwischen sicher. Die Ermittler haben Spuren auf dem Dach des Affenhauses gefunden. Von der nordöstlichen Ecke des Daches aus hat sich das Feuer ausgebreitet.

Was die Ermittler über die Tat und die Verdächtigen sagen, sehen Sie oben im Video.

Hätte die Katastrophe verhindert werden können?

Zumindest offenbar nicht durch schnellere Reaktionen von Feuerwehr oder Wachdienst. Das Feuer im Zoo Krefeld habe sich "rasend schnell ausgebreitet" nachdem die Himmelslaterne gelandet sei, betonte die Polizei. Auch die Ermittler seien davon überrascht gewesen und überprüfen nun in Versuchen, wie es dazu kommen konnte. Eventuell hätte herumliegendes Laub eine Rolle gespielt. Die Feuerwehr sei innerhalb von Minuten da gewesen, nachdem sie von Anwohner alarmiert wurde. Der Zoo hat auch einen Wachdienst, der nach Aussagen der Verantwortlichen aber auf dem 14 Hektar großen Gelände nicht immer überall sein könne. Laut Polizei hätte es aber auch nichts genutzt, wenn er das Feuer früher gesehen hätte.

Spekulieren kann man darüber, ob eine automatische Sprinkleranlage im Affenhaus geholfen hätte. Eine solche gab es nicht, wie die Feuerwehr bestätigte. Das sei 1975 in der Bauphase nicht vorgesehen gewesen. Der Zoo betonte, dass erst kürzlich der Brandschutz überprüft wurde – und nichts beanstandet wurde.

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Wer hat die Himmelslaterne gestartet?

Die Polizei hat drei Frauen aus Krefeld als Verdächtige identifiziert und ist sich ziemlich sicher, die richtigen zu haben. Die 60 Jahre alte Mutter mit ihren zwei über 30 Jahre alten Töchtern haben ausgesagt, dass sie insgesamt fünf Laternen gestartet haben. Nach eigenen Angaben wussten sie nicht, dass sie in Deutschland verboten sind. Bestellt hatten sie die Laternen im Internet.

Wie ist die Polizei den Verdächtigen auf die Spur gekommen?

Die Frauen haben sich selbst bei der Polizei gemeldet, nachdem die Behörden dazu aufgerufen hatte. Es handele sich um "ganz normal bürgerliche Menschen", die verantwortungsbewusst wirkten, sagte Kriminalhauptkommissar Gerd Hoppmann. Er nannte es sehr couragiert und hochanständig, dass sie sich gemeldet hätten. Es haben sich zwar noch mehrere weitere Bürger gemeldet, die Laternen gestartet haben, unter anderem aus Düsseldorf und Neuss. Doch wegen des örtlichen und zeitlichen Zusammenhangs geht die Polizei davon aus, dass die Leuchtkörper der Frauen schuld waren. Sie hatten zudem gute Wünsche auf die Laternen geschrieben. Vier von ihnen hat die Polizei nahe des Affenhauses gefunden und so bestätigen können, dass die Schrift von den Verdächtigen stammt.

Was droht den Verdächtigen?

Gegen die Frauen wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Darauf steht laut Staatsanwalt eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. Wie die Strafe ausfalle, müsse nun ein Gericht entscheiden.

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