Sie sind hier: Home > Panorama >

Russland: 600 Eisfischer sitzen auf Scholle im Meer fest

Unglück in Russland  

600 Eisfischer sitzen auf Scholle im Meer fest

28.01.2020, 13:13 Uhr | dpa

Russland: 600 Eisfischer sitzen auf Scholle im Meer fest. Fischer auf dem Eis vor Sachalin: Behörden warnen derzeit davor, das Eis zu betreten. (Archivbild) (Quelle: imago images/ITAR-TASS)

Fischer auf dem Eis vor Sachalin: Behörden warnen derzeit davor, das Eis zu betreten. (Archivbild) (Quelle: ITAR-TASS/imago images)

Das Eis auf dem Meer vor der Halbinsel Sachalin sieht fest aus. Doch immer wieder brechen Teile davon ab. Nun hat sich eine Scholle gelöst und treibt über das Meer – mit sich trägt sie 600 Fischer.

Rund 600 russische Fischer sind trotz Warnungen der Behörden vor Treibeis zum zweiten Mal binnen weniger Tage auf einer großen Eisscholle vor der Halbinsel Sachalin gestrandet. Einsatzkräfte seien mit Technik, darunter ein Luftkissenboot, Hubschrauber und Schneefahrzeuge, im Süden Sachalins an Ort und Stelle, um die Fischer in Sicherheit zu bringen. Das teilte der Zivilschutz in Juschno-Sachalinsk im äußersten Osten Russlands mit. Die riesige Eisfläche hatte sich zuvor vom Ufer gelöst.

Seit Tagen warnen die Behörden davor, auf das Eis zu gehen, weil das die Wetterverhältnisse nicht zuließen. Viele Männer hätten sich selbst in Sicherheit gebracht, mehr als 200 brachte der Zivilschutz an Land, hieß es am Abend (Ortszeit). Bereits am Wochenende waren dort 600 Fischer auf einer Scholle ins Meer getrieben.

Immer wieder ertrinken Menschen im Eismeer

Zu solchen Zwischenfällen kommt es in Russland, wo das Eisfischen sehr beliebt ist, immer wieder. Oft sind Dutzende Menschen betroffen. Bisweilen geht das winterliche Abenteuer auch tödlich aus, wenn die Schollen auf das Meer treiben, brechen und die Menschen ertrinken oder erfrieren.

Die Behörden warnen über SMS und Massenmedien fast täglich vor den Gefahren. Trotzdem würden immer wieder Hunderte Menschen ihr Schicksal auf die Probe stellen, teilte der Zivilschutz mit. Das Eis breche durch Wellen, Wind sowie Ebbe und Flut und werde auf das offene Meer getrieben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Letzte Chance auf Schnäppchen im Sale!
bei MADELEINE
Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal