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Unwetter in Bayern und Baden-Württemberg: Schlammlawine trifft Wohnhaus


Unwetter in Deutschland
Hochwasser im Süden: Schlammlawine trifft Wohnhaus

Aktualisiert am 03.02.2020Lesedauer: 2 Min.
Simonswald in Baden-Württemberg: Feuerwehrmänner stehen vor an einem Haus, das von einer Schlammlawine getroffen wurde.Vergrößern des BildesSimonswald in Baden-Württemberg: Feuerwehrmänner stehen vor an einem Haus, das von einer Schlammlawine getroffen wurde. (Quelle: dpa-bilder)
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Der Deutsche Wetterdienst warnt wegen Unwettern in Bayern und Baden-Württemberg vor Überschwemmungen. In Simonswald bei Freiburg hat eine Schlammlawine ein Haus getroffen.

Nach starken Regenfällen haben sich in Baden-Württemberg Erdmassen an einem Hang gelöst und ein am Berg stehendes Wohnhaus beschädigt. Das Gebäude in Simonswald bei Freiburg sei von Erde und Geröll getroffen worden, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde den ersten Angaben zufolge niemand. Es sei jedoch ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich entstanden.

Wie das Wetter bei Ihnen wird, sehen Sie oben im Video.

Aufgrund der starker Regenfälle haben Experten zum Wochenstart in Bayern und Baden-Württemberg vor Hochwasser und Überschwemmungen gewarnt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erklärte am Montag, es könne in ganz Bayern zu unwetterartigem Dauerregen kommen. Besonders in Alpennähe könnten bei Tauwetter und Temperaturen bis 13 Grad Seen und Flüsse über die Ufer treten.

Auch in Baden-Württemberg kann es wegen starker Regenfälle zu Hochwasser kommen. In einigen Gewässern seien die Meldewerte bereits überschritten, teilte die Hochwasservorhersagezentrale Baden-Württemberg am Montag mit. Betroffen seien vor allem das Allgäu und der nördliche Schwarzwald. Die Experten vermuten demnach, dass Wasserstände vereinzelt so stark ansteigen könnten, wie in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr. In den Löwensteiner Bergen, dem Welzheimer Wald und an der östlichen Alb werden Niederschläge von bis zu 80 Litern pro Quadratmeter erwartet.

Im Laufe des Vormittags könnte nach DWD-Angaben für den Zulauf der Iller im Allgäu und an der Oberen Donau in Neu-Ulm die Warnstufe drei erreicht werden, was überschwemmte Keller und Beeinträchtigungen im Verkehr zur Folge haben könnte. Auch in den kommenden Tagen soll es zu starken Schauern kommen – gebietsweise fällt Schnee.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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