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Wetter: Orkan "Sabine" wird am Sonntag und Montag über Deutschland fegen

Große Verkehrsprobleme erwartet  

Orkan wird am Sonntag und Montag über Deutschland fegen

07.02.2020, 16:10 Uhr | dpa, sje

Wetter: So schlimm trifft uns Orkantief "Sabine"

Am Sonntagnachmittag erreicht Orkantief "Sabine" Deutschland. Im Laufe des Abends und der Nacht zieht der Sturm vom Nordwesten bis in den Südosten und sorgt für heftige Orkanböen. (Quelle: t-online.de)

Erste Ausläufer in Sankt Peter-Ording: So breitet sich Orkantief "Sabine" über Deutschland aus. (Quelle: t-online.de)


Gegen Sonntagmittag soll das Sturmtief "Sabine" den Nordwesten Deutschlands erreichen und dann über ganz Deutschland hinwegziehen. Der Wetterdienst warnt vor den erwarteten Schäden.

Über Deutschland wird am Sonntag und Montag ein Orkan hinwegfegen und nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zu starken Verkehrsbehinderungen führen. Als erstes werde Sturmtief "Sabine" am Sonntag voraussichtlich gegen Mittag den Nordwesten treffen, sagte der Meteorologe Andreas Friedrich. An der Nordseeküste seien nach aktuellen Wettermodellen Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern zu erwarten.

Böen bis 150 Stundenkilometer

In den folgenden Stunden ziehe das Sturmfeld dann weiter Richtung Süden. Selbst im Flachland können Böen die Windstärke elf bis zwölf (103 bis 120 Stundenkilometer) erreichen.

Noch heftiger wird sich "Sabine" über den Bergen austoben: Mit 120 bis 150 Stundenkilometern können dort nach Angaben des Meteorologen die Böen in der Nacht zum Montag über die Gipfel fegen.

Begleitet wird der Orkan vielerorts von heftigen Schauern und Gewittern. Der DWD warnte vor umstürzenden Bäumen, herabgewehten Ziegeln und abgebrochenen Ästen.

Wälder nicht betreten

Die Niedersächsischen Landesforsten haben wegen des bevorstehenden Orkans Spaziergänger und Wanderer vor dem Betreten der Wälder gewarnt. "Es besteht die Gefahr, dass Äste abbrechen oder ganze Bäume umgeworfen werden", sagte ein Sprecher am Freitag. Dies gelte vor allem für Waldgebiete, in denen die Bäume durch die Trockenheit der beiden vergangenen Sommer ohnehin geschwächt sind.

Die Landesforsten selbst werden spätestens am Samstag im Harz und im Solling, aber auch in anderen Regionen alle Maschinen und Fahrzeuge aus den Wäldern holen, sagte der Sprecher. So solle verhindert werden, dass diese durch umgestürzte Bäume beschädigt oder eingeschlossen werden.

Landesforsten rüstet sich für den Sturm

Stattdessen würden die Maschinen woanders hingestellt. So könnten dann Straßen und Wege, die durch umgefallene Bäume zugeworfen wurden, möglichst schnell geräumt und wieder passierbar gemacht werden. Der Deutsche Wetterdienst geht davon aus, dass spätestens in der Nacht zum Montag in den Hochlagen des Harzes Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Stundenkilometern erreicht werden. In Böen auf dem 1.141 Meter hohen Brocken könnten es sogar 160 Kilometer in der Stunde sein.

Der Straßen- und Bahnverkehr im ganzen Land wird aller Voraussicht nach stark beeinträchtigt: "Am Montagmorgen wird es zum Teil zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen", sagte Friedrich. "Man muss die Bevölkerung entsprechend warnen, aber von einem Horror- oder Monsterorkan kann nicht die Rede sein." "Sabine" sei ein Winterorkan wie er etwa alle zwei Jahre vorkomme.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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