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Coronavirus: Was über die Covid-19-Toten in Deutschland bekannt ist


Heinsberg und Essen
Was über die Covid-19-Todesfälle in Deutschland bekannt ist

Von dpa, rtr, jmt

Aktualisiert am 09.03.2020Lesedauer: 2 Min.
Universitätsklinik Essen: Hier starb eine 89-jährige Frau an den Folgen der Infektion.Vergrößern des BildesUniversitätsklinik Essen: Hier starb eine 89-jährige Frau an den Folgen der Infektion. (Quelle: Achim Scheidemann/dpa-bilder)
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Das Coronavirus macht auch vor Deutschland nicht Halt. Über 1.000 Menschen sind infiziert, zwei Patienten sind tot. Behörden haben nun erste Angaben zu den Verstorbenen gemacht.

Erstmals sind in Deutschland zwei Menschen nach Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der deutschen Todesopfer auf bislang drei. Bereits am Sonntag war ein Feuerwehrmann aus Hamburg in Ägypten am Coronavirus gestorben. Die Hamburger Feuerwehr trauerte um ihren Kameraden, wie t-online.de berichtete.

Todesfälle in Essen und Heinsberg

Das Opfer in Essen ist eine 89-jährige Frau, die seit Anfang März in der dortigen Universitätsklinik behandelt wurde. Der Erreger sei am Dienstag bei ihr festgestellt worden, teilte die Stadt Essen mit. Ihr Allgemeinzustand sei zum Zeitpunkt der stationären Aufnahme an der Uniklinik Essen bereits so stark eingeschränkt gewesen, dass sie auf der Intensivstation behandelt wurde. Sie sei dann an diesem Montag um 12.44 Uhr an einer Lungenentzündung in Folge der Coronavirus-Infektion gestorben.

Bei dem im Kreis Heinsberg an den Folgen des Coronavirus verstorbenen Menschen handelt es sich Landrat Stephan Pusch zufolge um einen 78-jährigen Mann, der zuvor eine Karnevalsveranstaltung besucht hatte. Der Patient habe sich am Freitag im Krankenhaus in Geilenkirchen mit Fieber und Husten gemeldet. Er habe "eine Vielzahl von Vorerkrankungen gehabt", unter anderem Diabetes und Probleme mit dem Herzen, sagte Pusch. An diesem Montag gegen 14 Uhr sei er dann an Herzversagen gestorben.

Erster Fall in NRW seit Ende Februar bekannt

Der erste bestätigte Fall in Nordrhein-Westfalen wurde am 25. Februar bekannt. Dann breitete sich das Virus weiter aus. Nachgewiesen wurde es zuerst bei einem 47-jährigen Mann aus Gangelt im Kreis Heinsberg und seiner 46-jährigen Frau. Beide wurden in die Uniklinik Düsseldorf verlegt. Der Mann war zwischenzeitlich in einem sehr ernsten Zustand. Beide hatten zuvor eine Karnevalssitzung in ihrem Heimatort besucht. Die Ehefrau ist außerdem Erzieherin in einem örtlichen Kindergarten.

Um das Virus einzudämmen, standen Hunderte Karnevalisten und ihre Familien vorübergehend und vorsorglich unter häuslicher Quarantäne, außerdem Kinder und Personal des betroffenen Kindergartens – insgesamt waren es rund 1.000 Menschen.

Zuletzt lag die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in NRW am Montag (Stand: 10.00 Uhr) bei 515. Das waren 31 mehr als am Vortag, wie aus den Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums hervorging. Mit einem weiteren Anstieg wurde gerechnet.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa, Reuters
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