Sie sind hier: Home > Panorama >

Bei Karlsruhe: Kühltürme des AKW Philippsburg gesprengt – Video

Explosion im Video  

Kühltürme des AKW Philippsburg gesprengt

14.05.2020, 09:54 Uhr | dpa

AKW-Kühltürme Philippsburg gesprengt

Im Kernkraftwerk Philippsburg wurde von 1979 bis 2019 Strom produziert. Nun wurden die Kühltürme von Block 1 und 2 des Kraftwerks dem Erdboden gleichgemacht. (Quelle: Reuters)

Explosion im Video: Die Kühltürme des Atomkraftwerks Philippsburg wurden gesprengt. (Quelle: Reuters)


Dort wo sie standen, soll nun ein Umspannwerk für den Transport von Ökostrom entstehen: Am Donnerstagmorgen wurden die Kühltürme des Atomkraftwerks Philippsburg gesprengt. Übrig bleiben Tausende Tonnen Schutt.

Die Kühltürme des Atomkraftwerks Philippsburg bei Karlsruhe sind Geschichte. Die beiden markanten Bauwerke, die über viele Jahre hinweg in der Region weithin zu sehen waren, wurden am Donnerstag um 06.05 Uhr gesprengt. "Der Abbruch verlief jederzeit sicher", teilte die Betreiberin des Meilers, der Energieversorger EnBW, kurz nach der Sprengung mit. Der genaue Tag und die Uhrzeit der lange geplanten Aktion waren wegen der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie im Vorfeld nicht genannt und lediglich ein 48-stündiges Zeitfenster dafür genannt worden. Das Unternehmen hatte größere Menschenansammlungen und damit die Gefahr der Ansteckung für Zuschauer befürchtet.

Bauten wurden vor der Sprengung entkernt

Die jeweils rund 150 Meter hohen Türme waren im Vorfeld entkernt worden, so dass nur noch die Außenschale aus Beton zum Abbruch anstand. Die Sprengung selbst dauerte nur etwa eine Minute, dann fielen die Bauwerke in sich zusammen. Der Bauschutt, rund 32.500 Tonnen pro Turm, soll möglichst wiederverwertet und zur Aufschüttung des Geländes verwendet werden. Damit ist ein weiteres Kapitel im Zuge des Rückbaus des AKW-Standortes mit den beiden abgeschalteten Blöcken beendet.

Dort, wo die Türme standen, wird ein Gleichstrom-Umspannwerk des Netzbetreibers TransnetBW gebaut. Dieser sogenannte Konverter wird benötigt, um über Hochspannungsleitungen große Mengen Ökostrom aus Norddeutschland in den wirtschaftsstarken Süden Deutschlands zu bringen.

Die beeindruckenden Bilder der Sprengung sehen Sie oben im Video, oder wenn Sie hier klicken.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: