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Corona weltweit: Katastrophe in den USA – Schwedens Sonderweg hat Folgen

Animation zu Corona-Todeszahlen  

Zeitraffer zeigt: Katastrophe in den USA – Schwedens Sonderweg hat Folgen

Von Arno Wölk, Laura Stresing, Sandra Sperling

26.06.2020, 07:31 Uhr
Zeitraffer zeigt: So entwickeln sich die Corona-Todeszahlen weltweit

Weltweit haben sich bereits weit mehr als neun Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, bald 500.000 Menschen sind daran gestorben. Wie genau sich die Entwicklung der Todeszahlen zeitlich darstellt zeigt diese Videoanimation. (Quelle: t-online.de)

Zeitraffer zeigt: So entwickeln sich die Corona-Todeszahlen weltweit. (Quelle: t-online.de)


Weltweit sind bald eine halbe Million Menschen durch das Coronavirus gestorben. Unser Zeitraffer zeigt erstaunliche Entwicklungen in den Ländern, wenn es um die Toten pro einer Million Einwohner geht.

Weltweit haben sich mehr als neun Millionen Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, bald 500.000 Menschen sind daran gestorben. In zwei Zeitraffer-Animationen visualisiert t-online.de die tödlichen Auswirkungen des Virus für die zehn beziehungsweise zwölf weltweit am stärksten betroffenen Länder. Dabei wird deutlich, wie sich das Virus seit März verbreitete, wie sich die jeweiligen Hotspots gebietsweise verlagert haben – und welche Entwicklung die Todeszahl pro einer Million Einwohner in den am stärksten betroffenen Ländern nahm.

Kleine Staaten mit weniger als 1.000.000 Einwohner wie Andorra, Luxemburg oder San Marino wurden nach Kontinenten sortiert. So tauchen in unserem Zeitraffer mit Relation auf die Einwohnerzahl einige dieser Länder als "Resteuropa" auf. Hintergrund ist, dass die Pro-Kopf-Quote hier sonst ein verzerrtes Bild darstellen würde.

Wichtig: In Belgien werden Tote in Pflegeheimen ohne Tests oder Obduktion zu den Corona-Toten gezählt, wenn es dort einen Ausbruch gab. Auch deshalb fallen die Zahlen dort hoch aus – ein Grund für eine der teilweise überraschenden Erkenntnisse unseres Zeitraffer-Videos.

Generell sind die Zahlen nur begrenzt vergleichbar, da jedes Land sehr unterschiedlich mit den Statistiken umgeht. In Ländern wie Ecuador und Brasilien etwa geht man aufgrund der hohen Übersterblichkeit von einer sehr hohen Dunkelziffer aus, während die Daten aus Europa näher an der Realität sein dürften. Auch Bevölkerungsgröße, -dichte und -struktur wie das Alter oder Gesundheitssystem vor Ort spielen natürlich eine Rolle. Zur Einordnung ist nicht zuletzt zu sagen, dass die Gesamtzahl der Toten wahrscheinlich höher ist. Die hier verwendete Statistik führt einige Todesfälle auf, die keinem Land zugeordnet sind. Im Ranking fällt das aber nicht groß ins Gewicht.

Wie sich das Coronavirus bei den Todeszahlen im Verlauf der letzten Tage, Wochen und Monate weltweit entwickelt hat in den stark betroffenen Ländern, sehen Sie in unserer Zeitraffer-Animation oben – oder hier.

Verwendete Quellen:
  • Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC)
  • Flourish

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