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Aktivistin stĂŒrzt mehrere Meter in die Tiefe

Von dpa, pdi

Aktualisiert am 21.11.2020Lesedauer: 2 Min.
Homberg (Ohm): Die Polizei geht im Dannenröder Forst gegen Demonstranten vor.
Homberg (Ohm): Die Polizei geht im Dannenröder Forst gegen Demonstranten vor. (Quelle: /dpa-bilder)
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Bei RĂ€umungen der Polizei im Dannenröder Forst ist erneut eine Aktivistin von einer Plattform in den BĂ€umen abgestĂŒrzt. Die Demonstrantin musste von RettungskrĂ€ften versorgt werden.

Bei den Protesten gegen die Rodungen im mittelhessischen Dannenröder Forst fĂŒr die Autobahn 49 ist am Samstagmorgen erneut eine Aktivistin aus mehreren Metern Höhe abgestĂŒrzt. Eine Frau sei im sĂŒdlichen Bereich des Waldes von einer Plattform zwischen BĂ€umen aus vier bis sechs Metern Höhe zu Boden gestĂŒrzt, sagte ein Polizeisprecher. RettungskrĂ€fte und ein Notarzt hĂ€tten sie versorgt. Die Aktivistin sollte ins Krankenhaus gebracht werden. Ermittlungen zur KlĂ€rung der Absturzsache seien eingeleitet worden.

Eine Demonstrantin, die ihren Namen nicht nannte, sagte, mehrere Polizisten seien auf ein markiertes Sicherungsseil getreten. "Da stand drauf: 'Achtung, wenn Sie hier drauftreten, fĂ€llt ein Mensch runter'", erklĂ€rte sie. "Die Polizei ließ das Seil los, und dann ist es gerissen." Der Polizeisprecher bemerkte dazu, die Details seien zunĂ€chst nicht bekannt, sie mĂŒssten erst untersucht werden.

GefÀhrliche RÀumungen

Die Aktivisten haben der Polizei wiederholt vorgeworfen, bei den RĂ€umungen Leben zu gefĂ€hrden – vor allem, nachdem bereits am 15. November eine Aktivistin von einem hochbeinigen Gestell gestĂŒrzt war. Verantwortlich dafĂŒr soll laut der Staatsanwaltschaft Gießen ein Polizist gewesen sein, der zuvor ein Seil durchtrennt habe, das mit dem Gestell verbunden gewesen sei. Die Verbindung soll fĂŒr den Beamten nicht erkennbar gewesen sein. Gegen ihn wird der Staatsanwaltschaft zufolge wegen des Anfangsverdachts der fahrlĂ€ssigen Körperverletzung im Amt ermittelt. Den Ermittlern zufolge gibt es keine Hinweise auf ein vorsĂ€tzliches Handeln.

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In dem WaldstĂŒck nahe Homberg/Ohm im Vogelsbergkreis sollen auf einer FlĂ€che von 27 Hektar BĂ€ume fĂŒr den Weiterbau der Autobahn 49 gerodet werden, die Arbeiten laufen lĂ€ngst. Umwelt- und KlimaschĂŒtzer protestieren, weil sie das Projekt angesichts der Klimakrise fĂŒr verfehlt halten. BefĂŒrworter versprechen sich von dem Autobahnbau weniger Verkehrs- und LĂ€rmbelastung in den Dörfern und eine bessere Anbindung ans Straßennetz. Vor mehr als einem Jahr hatten Aktivisten den Dannenröder Forst besetzt. Sie richteten sich in mehreren Baumhaus-Camps ein und bauten zahlreiche Barrikaden.

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  • Sophie Loelke
  • Nicolas Lindken
Von Sophie Loelke, Nicolas Lindken
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