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Mindestens elf Tote bei Absturz von Militärhubschrauber

Von afp
Aktualisiert am 05.03.2021Lesedauer: 1 Min.
Ein Hubschrauber im Einsatz (Symbolbild): In der Türkei kommt es immer wieder zu Unfällen mit den Flugmaschinen.
Ein Hubschrauber im Einsatz (Symbolbild): In der Türkei kommt es immer wieder zu Unfällen mit den Flugmaschinen. (Quelle: Boris Roessler/dpa-bilder)
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Im Südosten der Türkei ist ein Militärhubschrauber verunglückt. Mindestens elf Soldaten kamen ums Leben. Unter den Opfern befindet sich laut Regierungsangaben ein hochrangiger Armeeangehöriger.

Beim Absturz eines Militärhubschraubers in der Türkei sind am Donnerstag mindestens elf Soldaten gestorben. Der Unfall ereignete sich in der Provinz Bitlis im Südosten der Türkei, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Nach Ministeriumsangaben war der Hubschrauber eine halbe Stunde nach dem Start vom Radar verschwunden. Nach einer Suchaktion mit Drohnen, einem Flugzeug und einem Hubschrauber sei später das Wrack der Maschine entdeckt worden.

Das Verteidigungsministerium erklärte, es habe sich um einen Unfall gehandelt. Zunächst waren neun Tote und vier Verletzte gemeldet worden. Weitere Einzelheiten nannte das Ministerium nicht.

Hochrangiger Armeeangehöriger unter den Opfern

Unter den Toten befindet sich einem Abgeordneten der Regierungspartei AKP zufolge ein hochrangiger Armeeangehöriger. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sprach dessen Familie in einem Telefonat sein Beileid aus, wie das Präsidentenbüro mitteilte. Die türkische Armee geht im Südosten des Landes regelmäßig gegen die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vor, die von Ankara als "Terrororganisation" eingestuft wird.

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder tödliche Hubschrauberunglücke in der Türkei. Bei dem schwersten Vorfall waren im November 2012 in der östlichen Provinz Siirt 17 Soldaten ums Leben gekommen.

Im Juni 2017 wurden beim Absturz eines Militärhelikopters in der südöstlichen Provinz Sirnak 13 Soldaten getötet. Damals erklärte die PKK, sie habe den Hubschrauber unter Beschuss genommen und getroffen. Sie widersprach damit einer Erklärung der Armee, wonach sich der Helikopter in einer Hochspannungsleitung verfangen hatte.

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Von Axel Krüger, Sophie Loelke
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