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"Da ├Âffnen wir T├╝r und Tor, dass wieder mehr Infektionen stattfinden"

Von t-online, lw, ds

Aktualisiert am 05.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Krankenwagen mit einem Corona-Patienten: Der Virologe Martin St├╝rmer warnt vor zu schnellen Lockerungen.
Ein Krankenwagen mit einem Corona-Patienten: Der Virologe Martin St├╝rmer warnt vor zu schnellen Lockerungen. (Quelle: Oskar Eyb/imago-images-bilder)
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Die Debatte um die Aufhebung der Corona-Ma├čnahmen f├╝r geimpfte B├╝rger wird weiter angeheizt. Schon ab Sonntag k├Ânnte eine entsprechende Verordnung gelten. Ein Virologe schl├Ągt Alarm.

Bereits am Wochenende k├Ânnten bundesweite Freiheiten f├╝r Geimpfte und Genesene in Kraft treten. W├Ąhrend Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) von einer "guten Nachricht" spricht, ├Ąu├čern sich Experten skeptisch. "Da ├Âffnen wir T├╝r und Tor, dass wieder mehr Infektionen stattfinden", sagte der Virologe Martin St├╝rmer am Mittwochmorgen im ZDF. Da immer noch viele Ansteckungen im privaten und famili├Ąren Kreis stattf├Ąnden, empfehle er weiterhin, diese einzuschr├Ąnken. Auch eine geimpfte Person sei nicht zu 100 Prozent gesch├╝tzt und k├Ânne das Virus weitergeben.

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Mit Blick auf die n├Âtige Herdenimmunit├Ąt sagte der Virologe, 70 bis 75 Prozent der Bev├Âlkerung m├╝ssten sich impfen lassen, "um einen Pandemiebruch erzeugen zu k├Ânnen". Dies sei jedoch ein "sehr sportliches Ziel". Bestimmte Gruppen w├╝rden wom├Âglich nie erreicht.

Martin St├╝rmer: Der Virologe sieht Lockerungen f├╝r Geimpfte kritisch.
Martin St├╝rmer: Der Virologe sieht Lockerungen f├╝r Geimpfte kritisch. (Quelle: J├╝rgen Heinrich/imago-images-bilder)
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├ťber die R├╝ckkehr zur Normalit├Ąt k├Ânne man erst diskutieren, wenn jedem B├╝rger ein Impfangebot gemacht werden k├Ânnte. Tendenziell gehe das Infektionsgeschehen in die richtige Richtung, so der Virologe. "Doch im Moment leisten wir uns noch zu viele Infektionen." Man m├╝sse jetzt auf die Bremse treten, um den Sommer genie├čen zu k├Ânnen.

Auch andere Experten mahnen zur Vorsicht

Auch Virologin Sandra Ciesek hatte zuvor bei Lockerungen zur Vorsicht gemahnt: Man m├╝sse unterscheiden, wer auf wen treffe: Eine Gruppe vollst├Ąndig geimpfter Personen sei nahezu vollst├Ąndig gesch├╝tzt. "Hier kann es zu einer Lockerung kommen." Anders sehe es in der ├ľffentlichkeit aus, wo ganz viele noch nicht geimpft sind. "Da muss man noch vorsichtig sein und als Geimpfter R├╝cksicht nehmen auf die, die nicht geimpft sind", sagte sie im NDR-Podcast "Coronavirus Update".

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ├Ąu├čerte sich ├Ąhnlich: "Wir d├╝rfen gerade jetzt nicht den Fehler machen, die Erfolge zu gef├Ąhrden, die uns die einheitliche Corona-Notbremse gebracht hat", sagte er der "Augsburger Allgemeinen Zeitung".

Mehr als 18.000 Neuinfektionen am Mittwoch

Die Bundesregierung hatte die geplanten Lockerungen am Dienstag auf den Weg gebracht. Das Bundeskabinett beschloss dazu eine entsprechende Rechtsverordnung, die bis Freitag Bundestag und Bundesrat passieren soll. F├╝r Geimpfte und von einer Erkrankung Genesene sollen damit die geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschr├Ąnkungen wegfallen, in vielen Bereichen etwa beim Einkauf oder beim Friseurbesuch werden sie zudem negativ Getesteten gleichgestellt.

Am Mittwoch hatte das Robert Koch-Institut (RKI) 18.034 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Inzidenz sank auf 132,4. Die Impfkampagne, die mehr als drei Monate nach dem Start an Fahrt aufnimmt, macht zudem Hoffnung auf eine Entspannung der Lage.

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