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Experten rechnen mit Impfstoff fĂŒr SĂ€uglinge ab FrĂŒhjahr

Von dpa
Aktualisiert am 02.09.2021Lesedauer: 3 Min.
Spritze fĂŒr einen SĂ€ugling (Symbolbild): Anfang 2022 könnte es Vakzine auch fĂŒr die JĂŒngsten geben.
SĂ€uglingsimpfung (Symbolbild): Anfang 2022 könnte es Vakzine auch fĂŒr die JĂŒngsten geben. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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Eineinhalb Jahre lebt die Welt nun schon mit dem Coronavirus. Wann hat die Pandemie ein Ende? Experten wagen mit Blick auf fortschreitende Impfungen erste Prognosen, wann "Schluss ist mit Corona".

Nach eineinhalb Jahren Corona-Pandemie fragen sich viele Menschen erschöpft: Wie lange noch? Vielleicht noch ein halbes bis Dreivierteljahr, meint der Chef der KassenĂ€rztlichen Bundesvereinigung (KBV). "Ich gehe davon aus, dass im FrĂŒhjahr 2022 Schluss sein wird mit Corona", sagte Andreas Gassen der DĂŒsseldorfer "Rheinischen Post". "Bis dahin wird die Impfquote noch einmal etwas höher liegen, vor allem nimmt aber auch die Zahl der Genesenen mit Antikörpern zu. EinschrĂ€nkungen werden dann wohl gĂ€nzlich unnötig werden."


Corona-SpÀtfolgen: Diese Beschwerden treten hÀufig auf

Auch nach ĂŒberstandener Corona-Infektion berichten einige Betroffene ĂŒber SpĂ€tfolgen. Mediziner sprechen bei diesen AuffĂ€lligkeiten vom Long-Covid- oder Post-Covid-Syndrom. Ein Überblick ĂŒber mögliche Symptome.
Kopfschmerzen: Oft wird auch von Kopfweh und MigrÀneattacken nach Covid-19 berichtet.
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Der GeneralsekretĂ€r der Deutschen InterdisziplinĂ€ren Vereinigung fĂŒr Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Florian Hoffmann, rechnet ab 2022 mit Impfstoffen auch fĂŒr SĂ€uglinge. "Wir gehen fest davon aus, dass es ab kommendem Jahr Impfstoffe fĂŒr alle Altersklassen geben wird, sogar zugelassen bis hin zu Neugeborenen", sagte der Kinderarzt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Aktuell liefen verschiedene Studien von Biontech und Moderna, zum Teil sogar mit SĂ€uglingen. Einen Impfstoff fĂŒr Kinder unter zwölf Jahren erwarte er bereits Ende dieses Jahres, so Hoffmann. Diese Gruppe werde voraussichtlich eine reduzierte Impfstoffdosis bekommen.

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Im Herbst noch einmal hohe Infektionszahlen

Gassen sagte aber auch, im Herbst wĂŒrden die Infektionszahlen noch einmal steigen. Die Zahl schwerer Erkrankungen werde allerdings deutlich unter der des letzten Winters bleiben.

Der Sieben-Tage-Wert der Covid-19-Krankenhausaufnahmen je 100.000 Einwohner steigt seit Wochen langsam an. Am Mittwoch gab das Robert Koch-Institut (RKI) ihn mit 1,81 an. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch ist, ist fĂŒr die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der Wert spiegelt die Infektionslage aber nur merklich verzögert wider, da zwischen einer Infektion und der Krankenhauseinweisung im Schnitt zehn Tage vergehen.

Auffrischungsimpfungen ohne Empfehlung der Stiko

Inzwischen haben viele BundeslĂ€nder mit Auffrischungsimpfungen fĂŒr Senioren und ImmungeschwĂ€chte begonnen. In der Regel ist es fĂŒr sie die dritte Corona-Spritze, zu verabreichen frĂŒhestens nach sechs Monaten. ÄrzteprĂ€sident Klaus Reinhardt kritisierte das Vorpreschen ohne eine entsprechende Empfehlung der StĂ€ndigen Impfkommission (Stiko). Zwar spreche theoretisch einiges fĂŒr eine solche sogenannte Boosterimpfung, sagte Reinhardt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Es fehlten aber noch aussagekrĂ€ftige Studien, ob, fĂŒr wen und wann sie nötig sei. "Da ist also von der Politik eine Erwartungshaltung bei den Patienten geschĂŒrt worden, die viele Ärztinnen und Ärzte ohne eine wissenschaftlich fundierte Impfempfehlung nicht bedienen wollen."

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Die Stiko plant eine Empfehlung zeitnah, wie ihr Chef Thomas Mertens am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur gesagt hatte. Die Aufarbeitung der vorliegenden Daten sei in vollem Gange. Auf ein genaues Datum könne er sich aber noch nicht festlegen.

Lauterbach: Boosterimpfungen ohne Strategie

Der GrĂŒnen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen warf der Bundesregierung eine unklare und verspĂ€tete Strategie fĂŒr die Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 vor. "Zwar wurde ein Anspruch auf Auffrischungsimpfungen in der neuen Impfverordnung verankert, aber die konkrete Impfstrategie ist völlig unklar und selbst angesichts der vierten Welle im Sommer nicht vorbereitet worden", sagte er der DĂŒsseldorfer "Rheinischen Post". "Die Bundesregierung hat es verpasst, frĂŒhzeitig systematisch Daten fĂŒr Deutschland zu erheben, fĂŒr wen und wann sogenannte Boosterimpfungen zwingend sinnvoll sind."

Karl Lauterbach: Der SPD-Gesundheitsexperte ist mit Blick auf das Vorgehen bei Boosterimpfungen skeptisch.
Karl Lauterbach: Der SPD-Gesundheitsexperte ist mit Blick auf das Vorgehen bei Boosterimpfungen skeptisch. (Quelle: Political-Moments/imago-images-bilder)

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte der Zeitung: "Ich befĂŒrchte, dass jetzt viele mit einer dritten Impfung versehen werden, die davon nicht profitieren, wĂ€hrend diejenigen, die sie dringend benötigen wĂŒrden, sie nicht bekommen."

Streeck kritisiert 2G

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck sprach sich gegen "2G"-Begrenzungen aus, also Angebote nur fĂŒr Geimpfte und Genesene. Dies sei "weder sozial noch medizinisch sinnvoll", sagte er der "Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung". Diese Art der BeschrĂ€nkung werde wenig bewirken. "Es ist doch nicht so, dass Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, nur noch frustriert alleine zu Hause sitzen und kein soziales Leben mehr haben", erklĂ€rte er. "Wir wĂŒrden lediglich mehr unkontrollierte und unkontrollierbare AusbrĂŒche im privaten Bereich haben, die dann auch nicht getestet werden."

Hamburg hatte am Wochenende das bislang bundesweit einmalige "2G"-Modell eingefĂŒhrt: Veranstalter und Wirte können nur geimpfte und genesene GĂ€ste einlassen und diese sind dann weitgehend von den bisherigen Corona-EinschrĂ€nkungen befreit. Alternativ können sie auch Getestete einlassen, dann aber mit begrenzter GĂ€stezahl und anderen Auflagen.

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