Sie sind hier: Home > Panorama >

Meppen: Sieben Menschen bei Kampfmittelsprengung auf Bundeswehrgelände verletzt

Auf einem Bundeswehrgelände  

Sieben Menschen bei Kampfmittelsprengung verletzt

23.09.2021, 12:35 Uhr | dpa

Meppen: Sieben Menschen bei Kampfmittelsprengung auf Bundeswehrgelände verletzt. Helfer bauen vor einer Klinik eine Dekontaminationsschleuse auf: Die Patienten mussten zunächst gereinigt werden, bevor sie im Krankenhaus behandelt werden konnten. (Quelle: dpa/NMW-TV)

Helfer bauen vor einer Klinik eine Dekontaminationsschleuse auf: Die Patienten mussten zunächst gereinigt werden, bevor sie im Krankenhaus behandelt werden konnten. (Quelle: NMW-TV/dpa)

Bei der Sprengung alter Kampfmittel auf einem Bundeswehrgelände sind sieben Personen verletzt worden. Mehrere Rettungskräfte mussten anrücken und die Verletzten in ein Krankenhaus bringen.

Bei Arbeiten zur Kampfmittelbeseitigung auf der Wehrtechnischen Dienststelle 91 bei Meppen im Emsland (Niedersachsen) sind am Mittwoch sieben Menschen verletzt worden. Fünf Bundeswehrangehörige und zwei externe Sprengstoffexperten mussten am Abend in ein Meppener Krankenhaus zur Beobachtung gebracht werden. Es sei jedoch niemand schwer verletzt worden, teilte ein Sprecher der Feuerwehr im Emsland mit. Vermutlich atmeten die Munitionsexperten Reizgase ein.

Dem Feuerwehrsprecher zufolge waren auf dem Bundeswehrgelände routinemäßig nicht mehr transportfähige Kampfmittel gesprengt worden. Danach sollte kontrolliert werden, ob alle Kampfmittel beseitigt wurden. Dabei habe ein erster Mitarbeiter über Atemwegsprobleme geklagt, danach hätten sich weitere mit Beschwerden gemeldet.

Feuerwehr reinigte die Patienten

Daraufhin seien der Rettungsdienst der Bundeswehr und die örtliche Feuerwehr verständigt worden. Das Krankenhaus habe dann die Kreisfeuerwehr verständigt, weil die sieben Patienten zunächst gereinigt werden mussten, bevor sie in die Klinik gebracht werden konnten. Es sei eine Dekontaminierungsstrecke aufgebaut worden.

Die Wehrtechnische Dienststelle 91 im Emsland dient zur Waffen- und Munitionserprobung. Vor drei Jahren gab es auf dem Gelände einen wochenlangen Moorbrand, der bei einem Waffentest ausgebrochen war.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: