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Mehr als 140 Tote durch Taifun "Rai"

Von dpa
Aktualisiert am 19.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Umgest├╝rzte Strommasten in Cebu.
Umgest├╝rzte Strommasten in Cebu. (Quelle: Jay Labra/AP/dpa./dpa)
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Manila (dpa) - H├Ąuser wie mit ├äxten zerkleinert, zerst├Ârte Felder und Ernten, mindestens 142 Tote: "Rai", der bisher st├Ąrkste Taifun dieses Jahres auf den Philippinen, hat bei seinem Durchzug zwischen Donnerstag und Samstag eine Spur der Verw├╝stung hinterlassen.

Besonders betroffen waren ├Âstliche und westliche Provinzen im Zentrum des Inselstaates - von der bei Surfern beliebten Insel Siargao, wo "Rai" am Donnerstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde (km/h) auf Land traf, bis hin zur Provinz Negros Occidental im Westen.

Hunderttausende mussten sich in Sicherheit bringen

Die meisten Toten gab es Beh├Ârden zufolge mit 72 Opfern in der Provinz Bohol. Mehr als 480.000 Menschen entlang des Pfades von "Rai" mussten sich in Sicherheit bringen, viele d├╝rften obdachlos geworden sein. Vielerorts waren Stromversorgung und Telekommunikation zusammengebrochen. Am Sonntag bildeten sich in einigen der betroffenen Gebiete an den Ausgabestellen f├╝r Trinkwasser und andere G├╝ter lange Schlangen.

"Die Leute stehen Schlange f├╝r Wasser, Essen und Benzin. Wir haben Familienmitglieder, die ihre H├Ąuser verloren haben", beschrieb der aus dem Fernsehen bekannte Schauspieler und Unternehmer Slater Young die Lage in der Provinz Cebu. Dort seien einige Gesch├Ąfte gepl├╝ndert worden, berichtete Young, der in der Provinz ein Unternehmen f├╝r Baumaterialien besitzt. "Cebu ist ein Chaos", schrieb er in einem Beitrag auf Instagram.

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"Rai" hatte am Samstag die Philippinen verlassen und war westlich Richtung S├╝dchinesisches Meer weitergezogen. Damit besserte sich das Wetter in einigen der betroffenen Regionen und erlaubte verst├Ąrkte Rettungsarbeiten. ├ärzte, Rettungskr├Ąfte und andere Notfallteams wurden in verw├╝stete Gebiete geflogen, ebenso Nahrungsmittel, Wasser und andere Hilfsg├╝ter.

"Ich habe gesehen, wie 'Rai' unser Parlamentsgeb├Ąude St├╝ck f├╝r St├╝ck auseinandergerissen hat", sagte Jeffrey Crisostomo, der Sprecher der Regierung auf der Insel Dinagat, am Sonntag dem Radiosender DZBB. Dort starben mindestens zehn Menschen durch den Taifun, weitere wurden noch vermisst.

"Abgerissen und weggeblasen"

"Wir haben unsere H├Ąuser verloren, W├Ąnde und D├Ącher wurden von 'Odette' wie Papier abgerissen und weggeblasen", beschrieb die Gouverneurin von Dinagat, Arlene Bag-ao Dinagat, die Kraft des Taifuns, der auf den Philippinen "Odette" genannt wird. "Unsere Landschaft erinnert an die Zeit, als "Yolanda" unsere Provinz heimsuchte, wenn nicht sogar noch schlimmer", f├╝gte sie hinzu und bezog sich dabei auf den Super-Taifun "Haiyan" von 2013. Der s├╝dostasiatische Inselstaat wird jedes Jahr von im Mittel etwa 20 Taifunen heimgesucht - und "Haiyan" war einer der schlimmsten: Mehr als 6300 Menschen starben damals.

In der Zentralprovinz Bohol rief Gouverneur Arthur Yap ├╝ber Facebook dazu auf, tragbare Generatoren zu spenden, die in den St├Ądten verteilt werden sollten, um die Wassertankstellen mit Strom zu versorgen. "Wir k├Ânnen die n├Ąchsten zwei bis drei Wochen nicht ├╝berleben, wenn wir nur darauf warten, dass die Stromleitungen repariert werden", teilte er mit. "Es ist klar, dass unsere Bev├Âlkerung durch die zerst├Ârten H├Ąuser und die Verluste in der Landwirtschaft sehr gelitten hat."

Staatspr├Ąsident Rodrigo Duterte verschaffte sich am Samstag bei einem Flug ├╝ber mehrere Provinzen einen Eindruck von den Zerst├Ârungen. Aufnahmen zeigten ├╝ber weite Fl├Ąchen reichende Sch├Ąden, viele H├Ąuser ohne D├Ącher oder dem Erdboden gleichgemacht, B├Ąume umgeknickt oder ohne Bl├Ątter sowie Tr├╝mmer ├╝berall. Die meisten der bisher best├Ątigten Opfer seien durch umst├╝rzende B├Ąume oder Tr├╝mmer eingest├╝rzter Geb├Ąude ums Leben gekommen, so der Katastrophenschutz. Andere ertranken.

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