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Tausende fliehen in Colorado vor WaldbrÀnden

Von dpa
Aktualisiert am 31.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Pferd rennt durch den Grasso Park in Superior.
Ein Pferd rennt durch den Grasso Park in Superior. (Quelle: Helen H. Richardson/The Denver Post/dpa)
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Denver (dpa) - WaldbrÀnde haben im US-Bundesstaat Colorado Tausende Menschen in die Flucht geschlagen und Hunderte GebÀude zerstört oder beschÀdigt.

In den Orten Louisville und Superior seien rund 34 000 Einwohner aufgefordert worden, sich in NotunterkĂŒnften in Sicherheit zu bringen, teilte das Sheriff-BĂŒro des Bezirks Boulder am Donnerstag (Ortszeit) mit.

Kleinere Grasfeuer hĂ€tten sich wegen extrem starker Winde in zwei grĂ¶ĂŸere BrĂ€nde verwandelt, sagte Sheriff Joe Pelle vor Journalisten. Einer davon habe unter Kontrolle gebracht werden können, der andere habe sich aber rasend schnell ausgebreitet. Auf Bildern und Videos war zu sehen, wie die Flammen sich auf weihnachtlich geschmĂŒckte HĂ€user zubewegten und der Himmel sich wegen des Rauchs verdunkelte.

Die DĂŒrre verschĂ€rft die Lage

Möglicherweise seien die fĂŒr die Winterzeit in der Region untypischen Feuer dadurch ausgelöst worden, dass der starke Wind Stromleitungen zu Boden gerissen habe, hieß es in Medienberichten. Die seit Monaten andauernde DĂŒrre habe die Lage verschĂ€rft. Der Nationale Wetterdienst sprach angesichts von Böen von bis zu rund 170 Kilometern pro Stunde von einem "wahrhaft historischen" Sturm.

Gouverneur Jared Polis erklĂ€rte fĂŒr den Bezirk nordwestlich der Regionalhauptstadt Denver den Notstand. Innerhalb von Sekunden breiteten sich die Flammen auf der LĂ€nge eines Football-Feldes aus, die Menschen hĂ€tten kaum Zeit gehabt, ihre wichtigsten Habseligkeiten zu retten. "FĂŒr die direkt betroffenen Familien in Colorado wird es ein schwieriger Prozess werden, ihre Leben wiederaufzubauen", fĂŒgte er hinzu.

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Allein im Sagamore-Viertel in Superior seien nach ersten SchÀtzungen 370 HÀuser zerstört worden, ergÀnzte der Sheriff. Rund 210 weitere könnten ebenfalls ein Raub der Flammen geworden sein. Auch ein Einkaufszentrum und ein Hotel seien betroffen. Damit könnte es sich laut einem Bericht der "Denver Post" um das bisher schlimmste Feuer in der Geschichte des Bundesstaates handeln.

Dicht besiedeltes Gebiet

Der als "Marshall Fire" bezeichnete Brand habe sich auf einer FlĂ€che von etwa 6,5 Quadratkilometern ausgebreitet. Medien berichteten von mindestens sechs Verletzten. Eine offizielle BestĂ€tigung gab es dafĂŒr zunĂ€chst nicht. Der Sheriff betonte allerdings: "Angesichts der Ausmaße und der IntensitĂ€t des Feuers in einem dicht besiedelten Gebiet wĂ€ren wir nicht ĂŒberrascht, wenn es Verletzte oder Tote gĂ€be."

Polizisten und Feuerwehrleute hĂ€tten aus einigen Gegenden abgezogen werden mĂŒssen, weil sie von den Flammen regelrecht ĂŒberrannt worden seien. "Diese Art Brand kann man nicht frontal bekĂ€mpfen. Es wird erst vorbei sein, wenn der Wind nachlĂ€sst", so der Sheriff. "Wir sehen buchstĂ€blich dabei zu, wie es brennt", sagte der BĂŒrgermeister von Superior, Clint Folsom. "FĂŒr die Menschen hier ist das niederschmetternd."

Meteorologen kĂŒndigten fĂŒr die nĂ€chsten Tage Schneefall an, was den Kampf gegen die BrĂ€nde erleichtern könnte.

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