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Lauterbach: 40.000 Impfdosen gegen Affenpocken im Juni


Immer mehr Fälle weltweit
Lauterbach: 40.000 Impfdosen gegen Affenpocken im Juni

Von dpa
Aktualisiert am 30.05.2022Lesedauer: 2 Min.
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Martinsried: In einem Labor bei München wurde das Vakzin gegen Affenpocken entwickelt. (Quelle: Reuters)
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Deutschland will gewappnet sein, falls Kontaktpersonen von Affenpocken-Patienten geimpft werden müssen. Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat nun angekündigt: Der Impfstoff soll bald geliefert werden.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet mit den ersten Impfdosen gegen Affenpocken noch in den ersten beiden Juniwochen. "40.000, also, Einheiten sollen in den ersten beiden Juni-Wochen kommen, dann 200.000 Einheiten danach", sagte der SPD-Politiker am Sonntag in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".

Ein entsprechender Vertrag sei unterzeichnet, man warte nun noch auf die Antwort des Unternehmens. "Aber ich gehe davon aus, dass wir diesen Impfstoff sehr bald haben werden", sagte Lauterbach.

Lauerbach: Erwarten keine neue Pandemie durch Affenpocken

Der Minister betonte erneut, dass er keine neue Pandemie durch diesen Virus erwarte. "Aber ich glaube nicht, dass die Affenpocken eine Gefahr darstellen im Sinne einer Pandemie", sagte Lauterbach. Dennoch müsse man die Verbreitung der Affenpocken eindämmen. "Wir wollen auch nicht, dass es sich festsetzt."

Lauterbach hatte bereits Anfang der Woche mitgeteilt, dass sich Deutschland "bis zu 40.000 Dosen" Pockenimpfstoff gesichert habe. Das Vakzin namens Imvanex sei in den Vereinigten Staaten gegen Affenpocken zugelassen, hatte er gesagt. Es gehe darum, vorbereitet zu sein auf eventuell nötige Impfungen von Kontaktpersonen von Infizierten.

WHO: Übertragungswege seit einiger Zeit unentdeckt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, das Affenpocken schon seit Längerem außerhalb des üblichen Verbreitungsraumes vorkommen. "Die überwiegende Mehrheit der bisher gemeldeten Fälle hat keine nachweisliche Reiseverbindung zu einem endemischen Gebiet", teilte die WHO am Sonntag mit.

Das gleichzeitige, plötzliche Auftreten des Virus in mehreren Ländern lasse auf eine unentdeckte Übertragung über einen längeren Zeitraum schließen. Laut WHO wurden bis zum 26. Mai insgesamt 257 bestätigte Fälle und 120 Verdachtsfälle aus 23 Mitgliedsstaaten gemeldet, in denen das Virus nicht endemisch ist.

Die Viruserkrankung tritt eigentlich hauptsächlich in West- und Zentralafrika auf, was die jüngsten Ausbrüche ungewöhnlich macht.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa
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