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USA: Schlepper tarnt Migranten aus Mexiko als toten Marine


Schlepper tarnt Migranten als toten US-Marine im Sarg

Von dpa
26.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Zwei Menschen in Handschellen (Symbolbild): Zwei lebendige Menschen waren in dem Sarg, mit dem ein 33-Jähriger einen texanischen Grenzübergang passieren wollte.Vergrößern des BildesZwei Menschen in Handschellen (Symbolbild): Zwei lebendige Menschen waren in dem Sarg, mit dem ein 33-Jähriger einen texanischen Grenzübergang passieren wollte. (Quelle: Eric Thayer/Reuters-bilder)
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Zahlreiche Menschen versuchen aus Mexiko in die USA zu gelangen. In Texas muss sich nun ein 33-Jähriger für einen Versuch des Menschenschmuggels verantworten.

In einer abenteuerlichen Aktion hat ein Mann versucht, zwei Migranten aus Mexiko in einem Sarg in die USA zu schmuggeln. Der 33-Jährige bekannte sich vor einem US-Bundesgericht des Schmuggels von Ausländern schuldig, wie die Staatsanwaltschaft im Bundesstaat Texas am Dienstag (Ortszeit) mitteilte.

Aufgeflogen war die Sache, als Grenzschutzbeamte bei einer Kontrolle Auffälligkeiten am Sarg bemerkten, der mit einer US-Flagge bedeckt war.

Grenzposten war von Veteranen besetzt

Ende Oktober wollte der Mann den Angaben zufolge mit einem Van einen Grenzkontrollpunkt nahe der texanischen Stadt Falfurrias passieren. Bei der Inspektion hätten Beamte einen Sarg im hinteren Teil des Wagens bemerkt und den Fahrer gefragt, was er transportiere.

Die Grenzschutzmitarbeiter seien Militärveteranen gewesen, berichteten US-Medien unter Berufung auf Gerichtsdokumente. Darauf habe der Fahrer geantwortet: "Einen toten Mann, einen Marine-Mann".

Den Beamten fiel demnach jedoch auf, dass der Sarg "rostig und verbeult" und die US-Flagge mit Packband befestigt worden war. Einer der Mitarbeiter habe gewusst, dass dies nicht den Bestimmungen für die Bestattung eines Militärangehörigen entspreche.

Anschließend fanden die Beamten zwei Migranten in dem Sarg. Diese gaben später zu, Schmuggler bezahlt zu haben, um sie in die texanische Großstadt San Antonio zu bringen. Dem 33-Jährigen drohen nun bis zu fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 Dollar (rund 221.000 Euro).

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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