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Japan: Heftiger Taifun – Ein Toter, Dutzende Verletzte


Starker Taifun in Japan – Zwei Tote, Dutzende Verletzte

Von dpa
Aktualisiert am 19.09.2022Lesedauer: 2 Min.
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Ein Taifun fegt über Japan. (Quelle: Reuters)
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Starke Sturmböen und schwerer Regen: Der Süden Japans ist von einem heftigen Taifun heimgesucht worden. Menschen brachten sich in Notunterkünften in Sicherheit.

Bei dem ungewöhnlich heftigen Taifun "Nanmadol" sind in Japan mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, außerdem wurden Dutzende Einwohnerinnen und Einwohner verletzt. Mindestens eine weitere Person galt am Montag als vermisst, wie örtliche Medien berichteten. In Hunderttausenden Haushalten fiel zeitweise der Strom aus, der Bahn- und Flugverkehr war beeinträchtigt.

Wie der japanische Fernsehsender TBS am Montag meldete, erlitten auf der stark betroffenen südwestlichen Hauptinsel Kyushu und in anderen Landesteilen mindestens 75 Bewohner infolge der starken Sturmböen Verletzungen. In der Präfektur Miyazaki auf Kyushu wurde ein Mann in seinen 60ern bewusstlos aus seinem überschwemmten Auto geborgen und später für tot erklärt, wie der Sender meldete.

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In rund 300.000 Haushalten fiel zeitweise der Strom aus. Rund vier Millionen Haushalte waren aufgerufen, sich vor den Sturmböen und heftigen Regenfällen in Sicherheit zu bringen. Die Behörden warnten vor der Gefahr durch Erdrutsche. Japanische Fernsehsender zeigten Bilder von umgestürzten Bäumen, beschädigten Hausfassaden und überschwemmten Straßen. Der inzwischen 14. Taifun der Saison gilt als beispiellos gefährlich.

Taifun zieht in Richtung Tokio

Der öffentlich Verkehr war beeinträchtigt, Hunderte Flüge mussten gestrichen werden. Unterdessen zog der Taifun weiter in nordöstliche Richtung und dürfte am Dienstag auf der Hauptinsel Honshu mit der Hauptstadt Tokio für starke Regenfälle sorgen.

In den vergangenen Wochen hatten wiederholt starke Niederschläge weite Teile des Inselreiches heimgesucht und teils schwere Überschwemmungen verursacht. Infolge der globalen Klimaerwärmung erlebt Japan zunehmend heftigere Regenfälle. Dadurch kommt es in dem sehr bergigen Inselstaat auch immer häufiger zu Erdrutschen.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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