Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomePanoramaUnglücke

Massenpanik in Seoul: Südkoreas Polizeichef reagiert auf Kritik


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNRW: Radfahrer in Innenstadt erschossenSymbolbild für einen TextNetanjahu arbeitet an radikaler KoalitionSymbolbild für einen TextFifa will Portugal-Tor wohl neu bewertenSymbolbild für einen TextWM: Medien vermuten Benzema-RückkehrSymbolbild für einen TextElon Musk greift Apple anSymbolbild für einen TextMann zündet Cola-Bombe: AnklageSymbolbild für einen TextDer nächste Schlagerstar hört aufSymbolbild für einen TextTest: Das ist das beste HandynetzSymbolbild für einen TextPaukenschlag bei Rekordmeister JuveSymbolbild für ein VideoGrößter Vulkan der Welt ausgebrochenSymbolbild für einen Text"Patriot" fährt mit Auto in SitzblockadeSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Kandidat bittet Jauch um GefallenSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Südkoreas Polizeichef räumt nach Massenpanik Fehler ein

Von afp
Aktualisiert am 01.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Over 150 killed in stampede in Seoul
Tote nach Massenpanik: Eine Gasse im Ausgehviertel wurde für viele zur Falle. (Quelle: Glomex)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Bei den ersten Halloween-Feiern in Seoul seit Corona-Beginn starben mehr als 150 Menschen. Nun spricht der oberste Polizist von einem "dringenden" Gefahrenhinweis.

Nach der Massenpanik in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul mit mehr als 150 Toten hat der nationale Polizeichef des Landes erhebliche Fehler eingeräumt. Die Polizei habe bereits vor dem Unglück bei Halloween-Feiern im wegen seines Nachtlebens beliebten Itaewon-Viertel von einer "großen Menschenmenge" erfahren, was ein "dringender Hinweis auf Gefahr" gewesen sei, sagte Polizeichef Yoon Hee Keun am Dienstag. Mit dieser Information sei aber "unzureichend" umgegangen worden.

Am Samstagabend waren bei den ersten Halloween-Feiern in Itaewon seit Beginn der Corona-Pandemie mindestens 156 überwiegend junge Menschen gestorben und etliche weitere verletzt worden. Rund 100.000 Menschen waren in der Gegend unterwegs. Lesen Sie hier mehr zu den Todesopfern.

Da die Feiern aber nicht offiziell angekündigt worden waren, wurde die Menschenansammlung nicht systematisch von Sicherheitsexperten, Polizei oder örtlichen Behörden überwacht. Für das Sicherheitsmanagement von Menschenmassen gelten in Südkorea eigentlich strenge Regeln. Das führt unter anderem dazu, dass bei Demonstrationen oft mehr Polizisten als Protestierende anwesend sind.

Der südkoreanische Präsident Yoon Suk-yeol vor Ort (Mitte): Er kündigte gründliche Untersuchungen an.
Der südkoreanische Präsident Yoon Suk-yeol (Mitte) machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Er kündigte Untersuchungen an. (Quelle: HEO RAN)

137 Polizistinnen und Polizisten entsandt

Der Polizei zufolge hatte die Polizei zu Halloween zwar 137 Beamte nach Itaewon entsandt. Allerdings waren bei einer Demonstration am anderen Ende Seouls, an der nur etwa 25.000 Menschen teilnahmen, Medienberichten zufolge 6.500 Beamte vor Ort.

Die Stadtverwaltung von Seoul verfügt über ein Echtzeit-Überwachungssystem für Menschenansammlungen, das mithilfe von Handydaten die Größe von Menschenansammlungen vorhersagen kann. Es war aber Medienberichten zufolge am Samstagabend nicht im Einsatz.

Der südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol sagte am Dienstag, das Land müsse dringend sein System zur Bewältigung großer Menschenmengen nach der Katastrophe verbessern. "Die Sicherheit der Menschen ist wichtig, unabhängig davon, ob es einen Veranstalter gibt oder nicht", sagte er auf einer Kabinettssitzung.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur afp
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Größter aktiver Vulkan bricht aus
  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
PolizeiSüdkorea
Justiz & Kriminalität




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website