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China: Taifun "Hato" fordert mindestens zwölf Todesopfer

Schwere Schäden in China  

Mindestens zwölf Tote durch Taifun "Hato"

24.08.2017, 08:36 Uhr | dpa-AFX

China: Taifun "Hato" fordert mindestens zwölf Todesopfer. Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen hat Taifun Hato Hongkong und das chinesische Festland erreicht. (Quelle: dpa/Jayne Russell)

Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen hat Taifun Hato Hongkong und das chinesische Festland erreicht. (Quelle: Jayne Russell/dpa)

Die Zahl der Todesopfer nach dem mächtigen Taifun "Hato" in Südchina ist von neun auf mindestens zwölf gestiegen. Wie lokale Behörden am Donnerstag mitteilten, wurden die drei weiteren Opfer in der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao entdeckt, darunter zwei Leichen von Männern in einer überfluteten Tiefgarage. 

"Im Vergleich zu anderen Taifunen bewegte sich Hato zügig vorwärts, wurde schnell immer stärker und verursachte massive Mengen an Niederschlag", sagte Wu Zhifang vom Wetteramt der Provinz. Die Behörden gaben Warnungen vor Erdrutschen und Überschwemmungen aus. Analysten sagten der "South China Morning Post", sie rechneten mit wirtschaftlichen Schäden von bis zu acht Milliarden Hongkong-Dollar (rund 870 Millionen Euro).

Taifun Hato in Hongkong (Quelle: dpa/Jayne Russell)Taifun Hato in Hongkong (Quelle: Jayne Russell/dpa)

153 Verletzte in Macau

In der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau, die besonders hart von "Hato" getroffen wurde, sind nach Behördenangaben 153 Menschen verletzt worden. Die Stadt ist für ihre Luxushotels- und Casinos bekannt.

Mit hohen Wellen, heftigen Böen und Wolkenbrüchen hatte der stärkste Taifun seit fünf Jahren am Mittwoch in der Region gewütet. Hunderttausende Menschen, die in der Nähe der Küste lebten, wurden in Sicherheit gebracht.

Schwere Schäden auch in Hongkong

Schwer traf der Sturm auch Hongkong, wo mindestens 84 Menschen verletzt wurden. Videos in sozialen Netzwerken zeigten in vielen Stadtteilen überflutete Straßen, entwurzelte Bäume und umherwirbelnde Teile, etwa von Baugerüsten.

Eine menschenleere Einkaufsstraße im Ortsteil Causeway Bay in Hongkong. (Quelle: dpa/ Jayne Russell)Eine menschenleere Einkaufsstraße im Ortsteil Causeway Bay in Hongkong. (Quelle: Jayne Russell/dpa)

Baukräne knickten wegen des staken Windes um. Die Sturmböen erreichten Geschwindigkeiten von über zu 200 Kilometern pro Stunde, wie das Wetteramt der Stadt berichtete.

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