Sie sind hier: Home > Panorama > Unglücke >

Mega-Taifun "Jebi": Mindestens 11 Tote und gewaltige Sachschäden

Mindestens elf Tote in Japan  

Mega-Taifun richtet gewaltige Schäden an

05.09.2018, 14:32 Uhr | dpa, t-online.de

Mega-Taifun "Jebi": Mindestens 11 Tote und gewaltige Sachschäden. Ein Passant beobachtet das einstürzende Baugerüst eines Gebäudes: Ein Taifun hat Japan schwer verwüstet. Zahlreiche Menschen sollen sich durch umherfliegende Trümmerteile Verletzungen zugezogen haben.  (Quelle: dpa/Nobuki Ito/Kyodo News)

Ein Passant beobachtet das einstürzende Baugerüst eines Gebäudes: Ein Taifun hat Japan schwer verwüstet. Zahlreiche Menschen sollen sich durch umherfliegende Trümmerteile Verletzungen zugezogen haben. (Quelle: Nobuki Ito/Kyodo News/dpa)

Der stärkste Taifun seit 25 Jahren hat Japan hart getroffen. Mindestens elf Menschen kamen ums Leben, die Sachschäden auf der Hauptinsel sind riesig.

Beim Durchzug von Taifun "Jebi" sind in Japan mindestens elf Menschen getötet worden. Etwa 600 wurden durch den stärksten Sturm seit 25 Jahren verletzt, wie örtliche Medien berichteten. Vor allem auf Japans Hauptinsel Honshu sorgte "Jebi" für Schäden, Stromausfälle und Flugausfälle. In der Nacht zum Mittwoch zog der Taifun weiter Richtung Norden und brachte der Insel Hokkaido heftige Regenfälle, danach stuften ihn die Behörden zum Tropensturm herunter.

"Jebi" war der 21. Taifun dieser Saison in Japan, seine Windgeschwindigkeiten erreichten zeitweise bis zu 216 Kilometer pro Stunde. Bereits Juli lösten heftige Regenfälle Erdrutsche und Überschwemmungen aus, 226 Menschen kamen ums Leben.

Auf Honshu wütete "Jebi" vor allem in der westlichen Region um die Großstadt Osaka. In der gleichnamigen Präfektur starben acht der elf Taifun-Opfer. Vier von ihnen seien offenbar auf höher gelegenen Orten wie Dächern vom starken Wind erfasst worden und heruntergestürzt, berichtete der TV-Sender NHK. Andere kamen demnach durch umherwirbelnde Gegenstände ums Leben.



Der auf einer künstlichen Insel gelegene Internationale Flughafen Kansai in der Präfektur Osaka blieb am Mittwoch geschlossen, dort waren eine Rollbahn und das Erdgeschoss des Flughafenterminals am Dienstag überflutet worden. Weitere 162 Flüge fielen am Mittwoch aus. Unklar sei, wann der Flugbetrieb wieder normal laufen könne, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo.

Etwa 3000 Menschen mussten die Nacht einem Bericht des Senders NHK zufolge auf dem Flughafen verbringen: Ein in der Osaka-Bucht ankernder Tanker war im Sturm abgetrieben und gegen eine Brücke geprallt, die den Flughafen mit dem Festland verbindet. Die elf Personen an Bord des Schiffes blieben unverletzt. Am Mittwochmorgen begannen die Behörden, einige der gestrandeten Menschen auf Fähren zum nahegelegenen Flughafen Kobe zu bringen, andere wurden mit Bussen auf das Festland gefahren. Rund 500 000 Menschen in Osaka und fünf Präfekturen waren am Nachmittag weiter vom Strom abgeschnitten, wie das Unternehmen Kansai Electric Power mitteilte.

Von den Auswirkungen des Unwetters ist auch Fußballstar Lukas Podolski betroffen, der für den japanischen Club Vissel Kobe spielt. Demnach war Podolski in den vergangenen Tagen aus Reisen und konnte anschließend von Tokio aus nicht zu seiner Familie nach Kobe zurückkehren: "Ich komme nicht weg", zitierte die Zeitung den Ex-Nationalspieler. "Züge, Flüge, Autobahnen - alles ist zu."

Verwendete Quellen:
  • dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Die DSL-Alternative mit 200GB Datenvolumen
der Homespot von congstar
Anzeige
iPhone XR für nur 1 €* im Tarif MagentaMobil L
zur Telekom
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal