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Ätna: Bebender Vulkan zwingt Hunderte zur Flucht – Sizilien in Sorge

Sizilien in Sorge  

Bebender Vulkan Ätna zwingt Hunderte zur Flucht

27.12.2018, 18:11 Uhr | dpa

Sizilien: Erdbeben der Stärke 4,8 durch den Ausbruch des Ätna (Screenshot: Reuters)
Ätna-Ausbruch lässt Erde auf Sizilien beben

An der Ostküste der italienischen Insel bebte die Erde. Anwohner D'Amico: "Wir haben nur durch ein Wunder überlebt".

Sizilien: Der Ätna-Ausbruch lässt hier die Erde beben. (Quelle: Reuters)


Seit Sonntag brodelt der Vulkan Ätna und lässt die Erde auf Sizilien beben. So auch in der Nacht zu Donnerstag. Mehrere hundert Menschen mussten sich in Sicherheit bringen.

Die vom Vulkan Ätna ausgelösten Beben haben mehr als 400 Menschen vorübergehend obdachlos gemacht. Sie mussten in der vergangenen Nacht in Notunterkünften unterkommen, weil sie wegen des Bebens nicht in ihren Häusern bleiben konnten, teilte der Chef der italienischen Zivilschutzbehörde, Angelo Borrelli, am Donnerstag dem staatlichen Radiosender RAI mit. Zudem gebe es 28 Verletzte, darunter aber keine lebensbedrohlichen Fälle.

Trümmer vor einem beschädigten Gebäude in Fleri: Den Behörden wurden Hunderte Wohnungen und Häuser auf Sizilien mit Beschädigungen gemeldet. (Quelle: AP/dpa/Orietta Scardino/ANSA)Trümmer vor einem beschädigten Gebäude in Fleri: Den Behörden wurden Hunderte Wohnungen und Häuser auf Sizilien mit Beschädigungen gemeldet. (Quelle: Orietta Scardino/ANSA/AP/dpa)

Seiner Behörde seien 1.600 Wohnungen mit Schäden gemeldet worden, welche auf die Beben zurückzuführen seien, sagte Borrelli. Am Mittwochmorgen hatte ein Beben der Stärke 4,8 die Region um Catania am südöstlichen Fuß des Ätna auf Sizilien erschüttert. Im Ort Zafferana Etnea wurden mehrere Häuser beschädigt, darunter eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert.
 

 
Schon seit dem 23. Dezember hatte der Vulkan Aktivität gezeigt, die zu mehreren kleinen Ausbrüchen und Beben führte. Der 3.300 Meter hohe Ätna gehört zu den aktivsten Vulkanen der Welt. Die Erde darunter ist in Bewegung: Unter Sizilien taucht die afrikanische unter die europäische Erdplatte ab, was auch zu Beben führt. Italiens Innenminister Matteo Salvini und Vize-Premier Luigi Di Maio kündigten für Donnerstag einen Besuch im betroffenen Gebiet an.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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