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Zwischen Kuba und Jamaika: Schweres Erdbeben erschüttert die Karibik

Zwischen Kuba und Jamaika  

Schweres Erdbeben erschüttert die Karibik

29.01.2020, 07:31 Uhr | AFP, dpa, pdi, aj

Schweres Beben der Stärke 7,7 nahe Jamaika

In der Karibik nahe Jamaika hat sich am Dienstag ein Erdbeben der Stärke 7,7 ereignet. Das teilte die Erdbebenwarte der USA mit. Sie gab das Epizentrum in einer Tiefe von zehn Kilometern an.

Meldungen über große Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Eine Tsunami-Warnung für die Region wurde wieder aufgehoben.

Die Erdstöße waren auch bis nach Florida und Kuba zu spüren. Auch hier liefen viele Menschen auf die Straße. Die Lage beruhigte sich jedoch schnell wieder. (Quelle: Reuters)

Erdbeben erschüttert Karibik: Aufnahmen aus Jamaika zeigen die Erschütterung. (Quelle: Reuters)


In der Karibik hat sich zwischen Kuba und Jamaika ein schweres Erdbeben mit der Stärke 7,7 ereignet. Das Beben war bis in die US-Metropole Miami zu spüren. Eine Tsunami-Warnung wurde wieder aufgehoben.

Ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,7 hat die Karibikstaaten Kuba und Jamaika erschüttert und war bis in die US-Metropole Miami zu spüren. Das Beben ereignete sich am Dienstag in den Gewässern zwischen Kuba und Jamaika in einer Tiefe von zehn Kilometern, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Berichte über mögliche Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Eine ausgerufene Tsunami-Warnung wurde einige Zeit später wieder aufgehoben.

Das Epizentrum des Bebens lag laut der US-Erdbebenwarte USGS 125 Kilometer nordwestlich der jamaikanischen Stadt Lucea und 140 Kilometer südwestlich der kubanischen Stadt Niquero. Auf Kuba war das Beben in mehreren Provinzen zu spüren, wie es auf der offiziellen Webseite "Cubadebate" hieß. In der Hauptstadt Havanna verließen tausende Menschen die Gebäude, in denen sie sich aufhielten.

Die jamaikanische Zeitung "Jamaica Observer" berichtete, das Beben sei in weiten Teilen der Karibikinsel zu spüren gewesen. Ein Bewohner der Hauptstadt Kingston sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Beben habe rund 20 Sekunden gedauert. Besonders heftig sei es ihm aber nicht vorgekommen.

Evakuierungen in Miami und Havanna

In Miami im US-Bundesstaat Florida wurden wegen des Bebens mehrere Gebäude evakuiert, wie die Polizei mitteilte. Es gebe derzeit keine Berichte über Verletzte. Straßen würden nicht gesperrt.

Auch in Havanna, der Hauptstadt des Inselstaates Kuba, wurden mehrere hohe Gebäude evakuiert. Auf den Bahamas wurde nach örtlichen Medienberichten eine Kabinettssitzung wegen der spürbaren Erschütterung abgebrochen. Auf den Kaimaninseln taten sich mehrere Sinklöcher auf, wie die Katastrophenschutzbehörde des Landes mitteilte.

Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum erklärte nach dem Beben, es seien "gefährliche Tsunamiwellen" im Umkreis von 300 Kilometern vom Epizentrum möglich. Die Warnung wurde später aber wieder aufgehoben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters und afp

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