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USA: Hurrikan "Zeta" wütet an US-Golfküste – Zerstörung und Tote

Trump sagt Auftritt ab  

USA: Hurrikan "Zeta" hinterlässt Zerstörung und Tote

30.10.2020, 08:54 Uhr | dpa

USA: Hurrikan "Zeta" wütet an US-Golfküste – Zerstörung und Tote. Ein zerstörtes Boot in Mississippi: Hurrikan "Zeta" hat verheerende Schäden angerichtet. (Quelle: AP/dpa/Lukas Flippo/The Sun Herald)

Ein zerstörtes Boot in Mississippi: Hurrikan "Zeta" hat verheerende Schäden angerichtet. (Quelle: Lukas Flippo/The Sun Herald/AP/dpa)

Hunderttausende ohne Strom, Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern: Hurrikan "Zeta" richtet im Süden der USA verheerende Schäden an. Mindestens sechs Menschen sind gestorben.

Hurrikan "Zeta" hat erhebliche Schäden in den Vereinigten Staaten verursacht und mindestens sechs Menschen getötet. Die Webseite "Poweroutage.us" zeigte zwischenzeitlich Stromausfälle in mehr als zwei Millionen Haushalten an, nachdem der Wirbelsturm der Stufe zwei am Mittwoch (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern in der Nähe der Großstadt New Orleans im Bundesstaat Louisiana auf Land getroffen war. Zudem wurden Medienberichten zufolge landesweit mindestens sechs Menschen getötet.

Auch in anderen US-Bundesstaaten waren die Auswirkungen des schließlich zum Tropensturm heruntergestuften Sturms spürbar: US-Präsident Donald Trump musste eine Wahlkampfveranstaltung in North Carolina wegen Böen von bis zu 80 Stundenkilometern verschieben. Unter anderem in der Hauptstadt Washington regnete es am Donnerstag über Stunden heftig. In der Nacht zum Freitag zog "Zeta" weiter nach Osten auf den Atlantik.

Warnung vor Sturmfluten

Die Gouverneure der Bundesstaaten Louisiana, Alabama und Mississippi hatten zuvor den Notstand erklärt, um sich auf den Sturm vorbereiten zu können. Entlang der Golfküste zwischen dem Südosten Louisianas bis in den Westen Floridas wurde zeitweilig auch vor gefährlichen Sturmfluten gewarnt.

"Zeta" hatte in den vergangenen Tagen auf der Yucatán-Halbinsel im Südosten Mexikos Bäume und Strommasten umstürzen lassen und Überschwemmungen sowie Stromausfälle verursacht. Der Sturm war dort am späten Montagabend (Ortszeit) auf Land getroffen.

In der diesjährigen Hurrikan-Saison im Atlantik, die von Juni bis November dauert, haben sich bereits so viele starke Stürme gebildet, dass die 21 Namen, die in alphabetischer Reihenfolge dafür vorgesehen waren, aufgebraucht sind. Die Meteorologen griffen deshalb auf das griechische Alphabet zurück, was zuletzt 2005 nötig war. Die zunehmende Intensität tropischer Wirbelstürme, die für ihre Entstehung warmes Wasser brauchen, ist Experten zufolge eine Folge des Klimawandels.

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