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Korsika: 35 Kilometer langer Ölteppich treibt vor der Küste

Schiffstank illegal entladen?  

Korsika: 35 Kilometer langer Ölteppich treibt vor der Küste

13.06.2021, 16:00 Uhr | dpa

Korsika: 35 Kilometer langer Ölteppich treibt vor der Küste. Öltepich vor der Küste Korsikas: Der Teppich ist mittlerweile stark fragmentiert, die Öl-Verschmutzungen sind im Meer verteilt. (Quelle: dpa/Florian Roussard)

Öltepich vor der Küste Korsikas: Der Teppich ist mittlerweile stark fragmentiert, die Öl-Verschmutzungen sind im Meer verteilt. (Quelle: Florian Roussard/dpa)

Vor der Küste Korsikas treibt ein riesiger Ölteppich. Vermutlich wurde ein Schiffstank illegal entleert. Jetzt ermitteln die Behörden, drei Schiffe kommen in Frage.

Ein riesiger Ölteppich vor der Küste der Ferieninsel Korsika bereitet den Behörden Sorgen. Am Sonntagmorgen gab es eine erste vorsichtige Entwarnung für die Insel. Die Verschmutzung bewege sich von der Küste weg, teilte die offizielle Sprecherin Christine Ribbe dem Sender Franceinfo mit.

Der etwa 35 Kilometer lange Ölteppich war am Freitag vor der Ostküste Korsikas entdeckt worden. "Unsere Teams konnten gestern drei bis vier Tonnen Öl bergen und werden heute weiterarbeiten", so Ribbe am Sonntag. Der Teppich sei mittlerweile allerdings stark fragmentiert, es gebe viele kleine, verstreute Öl-Verschmutzungen. Über das Ausmaß des Schadens für Natur und Umwelt wurde zunächst nichts bekannt.

Schiffstank illegal entladen?

Die Behörden vermuten, dass ein Tank eines Schiffes illegal geleert wurde. Man werde herausfinden, wer diese "Meeres-Schurken" seien, erklärte die Ministerin für die Meere, Annick Girardin. Umweltministerin Barbarin Pompili zufolge wurden drei Boote identifiziert, die in Frage kommen.

Am Samstag sei der Ölteppich nur wenige Kilometer von der Küste Korsikas entfernt gewesen, sagte Ribbe. Man sei dank der aktuellen Entwicklungen nun aber zuversichtlich, der Teppich bewege sich in Richtung offenes Meer. Die Behörden hatten den Zugang zu einigen Stränden etwa rund um die Gemeinde Aléria vorsorglich verboten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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