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Bushido & Arafat Abou-Chaker vor Gericht: Streit um Brandenburg-Immobilien


Streit um Rüdersdorf-Immobilien
"Wie frech der ist": Bushido und Abou-Chaker wieder vor Gericht

Von dpa
29.05.2024Lesedauer: 2 Min.
Brandenburg/Havel: Bushido steht im Oberlandesgericht Brandenburg (Havel). Nun geht es erneut um einen Zivilprozess zwischen ihm und Abou-Chaker um eine Wohnanlage in Rüdersdorf (Märkisch-Oderland).Vergrößern des BildesBushido steht im Oberlandesgericht Brandenburg (Havel): Nun geht es erneut um einen Zivilprozess zwischen ihm und Abou-Chaker um eine Wohnanlage in Rüdersdorf. (Quelle: Jörg Carstensen/dpa)
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Die ehemaligen Geschäftspartner Bushido und Arafat Abou-Chaker werfen sich "perverse Pläne" und Betrügereien vor. Das Oberlandesgericht Brandenburg (Havel) soll nun bei der Klärung helfen.

Der Streit zwischen dem Rapper Bushido und seinem ehemaligen Geschäftsfreund Arafat Abou-Chaker hat eine weitere Eskalationsstufe erreicht. Es geht dabei einmal mehr um gemeinsame Immobilien und eine Summe von 180.000 Euro.

Im Zivilprozess vor dem Oberlandesgericht Brandenburg (Havel) hat ein Bruder von Arafat Abou-Chaker schwere Vorwürfe gegen den Musiker erhoben. "Der ‚perfide und perverse Plan Bushidos‘ bestehe darin, sich als Opfer zu zeigen", sagte er. Er warf Bushido vor, sich im Kontext angeblicher Erpressungs- und Bedrohungsvorwürfe in die Opferrolle zu stellen und diese Darstellung auch in den aktuellen Prozess um die gemeinsame Firma einzubringen – nach dem Motto "Gebt mir alles".

Es geht um sieben Häuser in Rüdersdorf in Brandenburg

Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen sieben Häuser in Rüdersdorf, Brandenburg, die beide Männer gemeinsam gekauft hatten. Nach diversen Konflikten streben sie nun eine geschäftliche Trennung an. In einem früheren Verfahren hatte das Landgericht Berlin Arafat Abou-Chaker von Anschuldigungen der Gewalt gegen Bushido freigesprochen. Die Berliner Staatsanwaltschaft legte jedoch Berufung gegen das Urteil ein.

Nach der beruflichen Trennung und einem Zerwürfnis zwischen den beiden Parteien vor etwa sieben Jahren habe es Versuche gegeben, die Immobiliengeschäfte ohne Aufsehen abzuwickeln, so der Bruder von Arafat Abou-Chaker. Doch dann sei es zum "Vorwurfskrieg" gekommen. Die Familie sei vier Jahre lang vor Gericht "auseinandergenommen" worden. Bushido habe gelogen und dem Geschäftsführer der Immobiliensparte gekündigt. "Guck mal', wie frech der ist", sagte das Familienmitglied der Abou-Chakers.

"Wie frech der ist"

Bushido, bürgerlich Anis Mohamed Ferchichi, argumentiert mit der Begründung für die Kündigung, dass der Bruder eigenmächtig 180.000 Euro aus dem Firmenvermögen entnommen habe. Arafat Abou-Chaker und sein Bruder weisen diese Behauptung entschieden zurück. Sie betonen, dass es zuvor Absprachen gegeben habe und das Geld zur Bezahlung von Rechnungen für ein gemeinsames Grundstück in Kleinmachnow verwendet worden sei.

Dieser Prozess ist nur einer von vielen in einer Reihe juristischer Auseinandersetzungen zwischen den beiden Männern. In einem anderen Zivilprozess gegen seinen Ex-Geschäftspartner um eine Millionensumme hatte Bushido im Februar Recht bekommen. Das Gericht stellte dabei fest, dass es keinen Managementvertrag zwischen den beiden gegeben hat.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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