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Peine: Unbekannte töten trächtige Schafe und stehlen das Fleisch

Kamera filmt Tat  

Unbekannte töten trächtige Schafe und stehlen das Fleisch

06.02.2019, 15:58 Uhr | nhr , t-online.de

Peine: Unbekannte töten trächtige Schafe und stehlen das Fleisch. Schafe auf einer verschneiten Weide: Im Landkreis Peine haben drei Unbekannte fünf trächtige Schafe getötet und das Fleisch in Tüten abtransportiert. (Symbolfoto) (Quelle: imago images)

Schafe auf einer verschneiten Weide: Im Landkreis Peine haben drei Unbekannte fünf trächtige Schafe getötet und das Fleisch in Tüten abtransportiert. (Symbolfoto) (Quelle: imago images)

Eine Überwachungskamera zeichnet eine unfassbare Tat auf: Fünf trächtige Schafe werden ohne Betäubung getötet. Das Fleisch stehlen die Täter, die Köpfe bleiben zurück. 

Brutaler geht es kaum: Ohne Betäubung schneiden drei Unbekannte fünf trächtigen Schafen die Kehlen auf, trennen das Fleisch heraus und transportieren es in Müllsäcken ab. Die unfassbare Tat hat sich bereits Freitagnacht auf einer Weide bei Klein Ilsede im niedersächsischen Landkreis Peine ereignet. Zuerst berichtete die "Peiner Allgemeine Zeitung" von dem Vorfall. 

Demnach entdeckte die Besitzerin, eine Hobby-Züchterin, Überreste in Form von Eingeweiden und Köpfen in einem Graben. Auf den Aufnahmen einer Überwachungskamera konnte sie dann sehen, was die Täter ihren Schafen angetan haben.

Überreste deuten auf professionelle Zerlegung hin 

Die Züchterin geht davon aus, dass die Täter wussten, was sie tun. Die Überreste ließen diese Vermutung zu, sie würden auf eine professionelle Vorgehensweise schließen lassen, sagte die Frau der Zeitung. Man hätte den Tieren die Trächtigkeit zwar nicht angesehen, aber spätestens nach der ersten Schlachtung hätte es klar sein müssen. 

Von 13 Schafen, hat sie nun nur noch acht Tiere übrig. Es ist außerdem nicht das erste Mal, dass die den Verlust von Tieren beklagt. Bereits 2016 verschwand ein Tier spurlos, auch im vergangenen Jahr wurden zwei Tiere gestohlen. Für die Entsorgung der Überreste ist die Besitzerin zuständig. Zudem sei ihr pro Tier ein Schaden von etwa 100 Euro entstanden, sagte sie der Zeitung. 
 

 
Die Polizei ermittelt und sucht nach Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können. 

Verwendete Quellen:

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